08. Oktober 2019 / 16:55 Uhr

ESV Lok Rostock überrascht in der Kreisoberliga

ESV Lok Rostock überrascht in der Kreisoberliga

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Julius Hertel (l.), hier in einer früheren Partie, ist mit dem ESV Lok Rostock auf Erfolgskurs.
Julius Hertel (l.), hier in einer früheren Partie, ist mit dem ESV Lok Rostock auf Erfolgskurs. © FOTO: Johannes Weber
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Der Fast-Absteiger liegt nach sieben Spielen auf dem zweiten Tabellenrang. Am Sonntag gab es ein 1:1 in Klein Belitz.

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Die Entwicklung des ESV Lok Rostock in der Fußball-Kreisoberliga Warnow (Staffel I) ist schon erstaunlich. In der vergangenen Saison war der Klub vom Damerower Weg sportlich abgestiegen in die Kreisliga, blieb nur aufgrund der Rückzüge anderer Teams in der höchsten Kreisspielklasse. In der laufenden Saison überraschen die Rostocker und liegen aktuell mit 16 Punkten aus sieben Partien auf Tabellenrang zwei. Nur der verlustpunktfreie Spitzenreiter FSV Kühlungsborn II (21) ist noch besser.

„In der Sommerpause haben wir mit Rückkehrer André Born einen guten Motivator als Trainer bekommen. Er hat mit Kolja Holzer jemanden an seiner Seite, der uns das technische und taktische Wissen vermittelt. Dadurch sind wir auf die meisten Partien gut vorbereitet“, nennt ESV-Spieler Hannes Knüppel einige Gründe für den erstaun­lichen Aufschwung.

Am Sonntag hätte es gegen Aufsteiger SV Klein Belitz fast zum vierten Sieg in Folge gereicht. Nach dem späten Führungstreffer durch Tim Lange musste der ESV allerdings in der 90. Spielminute den Ausgleich hinnehmen. Der Rostocker Fritz Drechsler setzte danach noch einen Foulelfmeter an den Innenpfosten. „Sicherlich war der verschossene Strafstoß ärgerlich, aber am Ende geht das Unentschieden in Ordnung“, resümierte Knüppel.

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Dass die ESV-Kicker derzeit so gut dastehen, liegt auch an der gestiegenen Trainingsbeteiligung. Der Konkurrenzkampf wurde durch punktuelle Verstärkungen im Kader erhöht. Unter anderem holten die Rostocker im Sommer den erfahrenen Defensivmann Sören Neumann (kam von der SG Warnow Papendorf aus der Landesklasse).

Trotz der guten Ausgangssituation nach dem Start bleibt der Klassenverbleib das Ziel des ESV. „In vielen engen Spielen hatten wir das Glück auf unserer Seite. Die derzeitige Punktausbeute wollen wir nicht überbewerten. Am Saisonende im gesicherten Tabellenmittelfeld zu landen, wäre eine gute Sache“, sagt Hannes Knüppel.

ESV Lok: Orlowski – Frost, Schulz, Rosentreter, Lange, Richter, Knüppel (90. Olk), Kroll, Kunstmann (81. Ehmke), Hertel (66. Braun), Drechsler.
Tore: 0:1 Lange (85.), 1:1 Bahr (90./Strafstoß).
Schiedsrichter: Toralf Ebert.
Zuschauer: 65.

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