17. September 2018 / 13:17 Uhr

ESV Rot-Weiß Göttingen unterliegt Eintracht Braunschweig 4:6

ESV Rot-Weiß Göttingen unterliegt Eintracht Braunschweig 4:6

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lagebesprechung nach der Heimniederlage gegen Braunschweig.
Lagebesprechung nach der Heimniederlage gegen Braunschweig. © Donth
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Bittere Niederlage für die Oberliga-Fußballerinnen des ESV Rot-Weiß Göttingen: Auf der Sportanlage an der Grätzelstraße unterlag die Mannschaft von Trainer Kevin Martin am Sonntagvormittag dem weiterhin ungeschlagenen Aufsteiger Eintracht Braunschweig mit 4:6 (4:4).

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Dabei war der ESV gleich dreimal in Führung gegangen, konnte die vierte Pleite im fünften Spiel letztlich aber nicht abwenden. „Es überwiegt maßlose Enttäuschung, der zweite Saisonsieg war heute auf jeden Fall drin“, lautete das ernüchternde Fazit von ESV-Trainer Kevin Martin nach Spielende.

Wenngleich der Start seiner Mannschaft in die Partie nicht hätte besser laufen können: Nur wenige Sekunden nach Anpfiff schob Louiza Omelan den Ball nach Vorlage von Lea Bindewald bereits zur 1:0-Führung über die Linie. Doch direkt im Gegenzug klingelte es auch auf der Gegenseite: Braunschweigs Höfler traf zum Ausgleich (2.).

Probleme in der Defensive


Zehn Minuten später dann das gleiche Spielchen: Elena Müller brachte den ESV mit einem sehenswerten Treffer wieder in Führung, ehe die Braunschweigerinnen unmittelbar nach Wiederanpfiff durch Meyer den erneuten Ausgleich erzielen konnten – 2:2. Jedoch blieb es diesmal nicht beim Ausgleichstreffer der Gäste: Wiederum nur eine Minute später erhöhte Rath, die von einem Patzer der ESV-Torfrau Emily Maier profitierte, auf 2:3 aus Göttinger Sicht.

„Das Problem lag heute eindeutig in der Defensive“, kritisierte ESV-Coach Martin. Seiner Mannschaft fehlte über weite Strecken der Partie der nötige Zugriff, die nötige Entschlossenheit in den Zweikämpfen.

Dafür lief es auf der anderen Seite des Spielfeldes, zumindest im ersten Durchgang, umso besser. Denn Rot-Weiß hielt den Druck trotz Rückstand weiter hoch: Durch einen Doppelschlag, erst netzte Jenny Schäfer (35.), bevor Louiza Omelan drei Minuten später ihren Doppelpack schnürte, drehten die Gastgeberinnen die Partie, gingen zum dritten Mal in der Partie in Führung und erzielten innerhalb einer Hälfte mehr Tore als bisher in der gesamten Saison.

Umschaltspiel funktionierte bei Rot-Weiß

„Wir haben unter der Woche intensiv am Umschaltspiel gearbeitet – das hat gut funktioniert“, lobte ESV-Trainer Martin. Aber auch dieser Vorsprung seiner Mannschaft hielt letztlich nicht lange, da Braunschweigs Wais eine Minute vor der Pause wieder ausglich.

Nach dem Seitenwechsel begegneten sich beide Teams zwar weiterhin auf Augenhöhe, doch die Eintracht kam nun schlicht zu den besseren Chancen – und nutzte diese auch. Mit zwei weiteren Treffern, einer kurz nach Wiederanpfiff und der andere fünf Minuten vor dem Ende, machte Meyer ihren Dreierpack perfekt und besiegelte die ESV-Pleite.

„Für uns bedeutet das jetzt, dass wir am nächsten Wochenende unbedingt erneut versuchen müssen, zu punkten“, sagte Martin, dessen Team vorerst weiterhin auf den unteren Tabellenrängen festhängt.

HSC BW Tündern – Sparta 2:3 (0:0). Mit einem Tor in letzter Minute hat sich Sparta den zweiten Saisonsieg gesichert. Nach einer torlosen ersten Hälfte sah es nach gut einer Stunde nach einem sicheren Erfolg für die Göttingerinnen aus. Doch das noch immer punktlose Schlusslicht hatte sich noch nicht aufgegeben, glich aus. Als alles nach einer Punkteteilung aussah, war Jessica Reinecke zur Stelle und sorgte mit ihrem zweiten Saisontreffer dafür, dass die Auswärtsfahrt in den Hamelner Stadtteil erfolgreich war. – Tore: 0:1 Kamp (61.), 0:2 Wauker (64.), 1:2 Schrader (78.), 2:2 Kleindiek (81.), 2:3 Reinecke (90.).

Von Filip Donth

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