21. April 2022 / 17:47 Uhr

ESV Rot-Weiß Göttingen vor wichtigem Derby bei Eintracht Northeim

ESV Rot-Weiß Göttingen vor wichtigem Derby bei Eintracht Northeim

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zeigt, wo es langgeht: ESV-Trainer Kevin Martin.
Zeigt, wo es langgeht: ESV-Trainer Kevin Martin. © Helge Schneemann
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Die Oberligafußballerinnen von Eintracht Northeim und ESV Rot-Weiß Göttingen hoffen am Sonntag auf den ersten Erfolg in der Staffelsiegrunde. Dabei sind die Voraussetzungen alles andere als optimal.

Für die Fußballerinnen des ESV Rot-Weiß Göttingen steht in der Staffelsiegrunde der Oberliga der zweite Spieltag auf dem Programm, für die sich das Team in der Hauptrunde qualifiziert hat. Es kommt zu einem Nachbarschaftsduell: Anstoß beim FC Eintracht Northeim ist am Sonntag um 11.30 Uhr.

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Sowohl Göttingen als auch Northeim verloren ihre ersten Partien_ Für Rot-Weiß setzte es eine 0:3-Pleite in Braunschweig. Northeim musste eine 1:6-Demütigung gegen den TSV Limmer hinnehmen. Nun wollen beide Teams den ersten Sieg einfahren.

Sowohl Northeim als auch Göttingen haben aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen aktuell nur einen kleinen Kader zur Verfügung. Göttingens Trainer Kevin Martin ist trotzdem zuversichtlich und sieht in den Northeimerinnen einen schlagbaren Gegner: Beide Mannschaften seien auf einem ähnlichen Leistungsniveau, es müsse der Anspruch seines Teams sein, drei Zähler mitzunehmen.

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Martin leitet zudem einen Vorteil für seine Mannschaft aus der Spieltagsplanung ab: Die Eintracht muss einen Tag vor der Partie gegen Göttingen bei den Frauen des TSV Bremerode antreten. Göttingen hat demgegenüber seit vier Wochen kein Spiel bestritten. „Die Planung ist unglücklich, war aber nicht anders möglich. Das bietet eine Chance für uns, die wir unbedingt nutzen wollen“, sagt der Rot-Weiß-Coach. Der direkte Vergleich der Teams in der Hauptrunde ist ausgeglichen: Beide Mannschaften konnten jeweils ein Spiel gewinnen. Mit 24 Zählern erzielten die Konkurrenten am Ende auch die gleiche Punkteausbeute.

Von Bjarne Knebel