23. August 2021 / 17:29 Uhr

ESV Rot-Weiß Göttingen wirft Eintracht Northeim mit 4:3 aus dem NFV-Pokal

ESV Rot-Weiß Göttingen wirft Eintracht Northeim mit 4:3 aus dem NFV-Pokal

Eduard Warda
Göttinger Tageblatt
Neuzugang Carlotta Hesse (r.) auf dem Weg zu Ihrem ersten Treffer für den ESV Rot-Weiß Göttingen.
Neuzugang Carlotta Hesse (r.) auf dem Weg zu Ihrem ersten Treffer für den ESV Rot-Weiß Göttingen. © ESV Rot-Weiß
Anzeige

Durch einen 4:3 (1:1)-Erfolg im Derby gegen den Ligakonkurrenten Eintracht Northeim hat sich Frauenfußball-Oberligist ESV Rot-Weiß für die nächste Runde des NFV-Pokals qualifiziert. Sparta Göttingen und der FFC Renshausen schieden dagegen bereits aus.

Trotz 20-minütiger Unterzahl ist Frauenfußball-Oberligist ESV Rot-Weiß Göttingen in die zweite Runde des NFV-Pokals eingezogen: Die Rot-Weißen besiegten an der heimischen Grätzelstraße den Ligakonkurrenten Eintracht Northeim mit 4:3 (1:1).

Anzeige

In einer Partie, die von der Heimelf von Beginn an dominiert wurde, hätte Rot-Weiß bereits zur Pause führen können, doch entweder verhinderte die starke Eintracht-Torfrau Annalena Diedrich das Gegentor oder die Göttingerinnen scheiterten an sich oder am Gebälk: Der Gastgeber vergab vier Großchancen und traf dabei zweimal nur das Aluminium. Northeim hatte nach Angaben von ESV-Trainer Kevin Martin demgegenüber keine Chance aus dem Spiel heraus.

Gießler erzielt per Kopf den Ausgleich für Northeim

So ging es mit einem für Northeim schmeichelhaften Unentschieden in die Pause, weil Johanna Gießler mit einem schönen Kopfball den Ausgleich erzielte. Nach der Pause sorgte Lea Bindewald schnell für die erneute ESV-Führung (47.). Im Anschluss stellten die Neuzugänge Carlotta Hesse (57.) und Emma Hübner (70.) auf 4:1.

Mehr aktuelle Themen in Göttingen

Weil sich jedoch Linksverteidigerin Jennifer Wolter nach einem laut Martin „sehr garten Tackling“ verletzte und der ESV bereits viermal gewechselt hatte, wurden die restlichen 15 Minuten in Unterzahl bestritten. Mit zwei schnellen Treffern durch Charlotte Brühler (78.) und Gesa Radtke (81.) erhöhte die Eintracht den Druck, letztlich reichte es aber für den Gastgeber, der damit die zweite Pokalrunde perfekt machte.

In der nächsten Runde wartet mit Regionalligist Jesteburg nun ein echter Härtetest auf die Elf von der Grätzelstraße. Anpfiff ist am Sonntag, 26. September, um 13 Uhr. – Tore: 1:0 ET (6.), 1:1 Gießler (32.), 2:1 Bindewald (47.), 3.1 Hesse (57.), 4:1 Hübner (70.), 4:2 Brühler (78.), 4:3 Radtke (81.).

Sparta unterliegt beim Landesligisten im Elfmeterschießen

Außerdem musste Oberligist Sparta Göttingen im Spiel beim Landesligisten 1. FC Wolfsburg die Segel streichen: Die Spartanerinnen unterlagen nach einer 1:0-Pausenführung (Treffer durch Sherin Kirchhoff) mit 4:5 (1:1, 1:0) nach Elfmeterschießen. Rein gar nichts zu holen gab es dagegen für den Eichsfelder Oberligisten FFC Renshausen, der im Heimspiel gegen den Ligakonkurrenten PSV Grün-Weiß Hildesheim sang- und klanglos mit 0:4 (0:2) unterlag.