29. Mai 2019 / 21:40 Uhr

Miese Stimmung beim Europa-League-Finale zwischen Chelsea und Arsenal - So reagiert das Netz

Miese Stimmung beim Europa-League-Finale zwischen Chelsea und Arsenal - So reagiert das Netz

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das Europa-League-Finale zwischen dem FC Chelsea und dem FC Arsenal fand 2019 in Baku statt.
Das Europa-League-Finale zwischen dem FC Chelsea und dem FC Arsenal fand 2019 in Baku statt. © Getty
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Chelsea gegen Arsenal - eigentlich ein echter Klassiker. Doch so richtig Stimmung wollte beim Finale der Europa League in Baku nicht aufkommen. Das Netz lästert über die schwache Kulisse im Nationalstadion von Aserbaidschan.

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Ist das jetzt ein Europapokal-Finale oder doch ein Sommerkick in China? Das Endspiel der Europa League zwischen dem FC Chelsea und dem FC Arsenal aus London, das Chelsea mit 4:1 gewinnen konnte, ließ die Zuschauer im Finalstadion von Baku in Aserbaidschan nicht gerade ausrasten vor fußballerischer Klasse. Mehr noch: Die Stimmung war derart miserabel, dass viele Zuschauer in Europa sich fragten, ob sie überhaupt den Ton ihres Fernsehers angedreht hatten.

Nur selten kam im gigantischen, brandneuen Nationalstadion von Baku Stimmung auf - etwa bei der Halbchance von Chelseas Olivier Giroud in der 26. Minute. Ansonsten blieb es in der 69-000-Zuschauer-Arena verdächtig ruhig. Das hat mehrere Gründe: Zum einen wurde die Partie erst um 23 Uhr Ortszeit angepfiffen, zum anderen war das Mega-Stadion, das 2014 eröffnet wurde, nicht einmal ausverkauft. Zehn Minuten vor Beginn der Partie herrschte auf den Rängen noch gähnende Leere.

Internationale Pressestimmen: Chelsea "fulminant" im Finale der Europa League

Der FC Chelsea hat das Finale der Europa League beherrscht und den FC Arsenal klar besiegt. In der internationalen Presse gibt es viel Lob, aber es wurden auch kritische Töne laut - wegen dem Final-Spielort in Baku. Zur Galerie
Der FC Chelsea hat das Finale der Europa League beherrscht und den FC Arsenal klar besiegt. In der internationalen Presse gibt es viel Lob, aber es wurden auch kritische Töne laut - wegen dem Final-Spielort in Baku. ©
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Chelsea und Arsenal erhielten nur je 6000 Karten

Ein dritter Grund: Arsenal, das aus politischen Gründen auf den Armenier Henrikh Mkhitaryan verzichten musste, und Chelsea hatten jeweils nur 6000 Karten für die eigenen Fans bekommen. Die offizielle Begründung: Der Flughafen von Baku, der rund 3000 Kilometer von der Stadt der beiden Endspielteilnehmer entfernt liegt, hätte eine größere Anzahl von Personen nicht abfertigen können. Mit dem Auto bräuchte man etwa 57 Stunden von London in Aserbaidschans Metropole.

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Die UEFA war für die Entscheidung, das ferne Aserbaidschan als Spielort für das Finale auszuwählen, harsch kritisiert worden - nicht zuletzt wegen des Verzichts von Arsenal, auf den ehemaligen Dortmunder Mkhitaryan zu verzichten. Noch am Tag hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte das Land für die mehrjährige Inhaftierung eines Oppositionspolitikers verurteilt, Aserbaidschan gilt im Bezug auf die Menschenrechte als Entwicklungsland.

Video kursiert im Netz: Stimmung in Baku künstlich vom Band?

Die UEFA scheint mit schwacher Atmosphäre in Baku gerechnet zu haben. Am Tag vor dem Endspiel postete die Guardian-Journalistin Amy Lawrence ein Video aus dem Nationalstadion, in dem beste Stadionstimmung zu hören ist. Das Problem: Das Stadion war leer, die Fan-Rufe kamen vom Band.

So reagiert das Netz auf die miese Stimmung:

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