27. November 2019 / 12:57 Uhr

Europa-League-Kader: VfL ohne Schlager und Ginczek, aber mit Guilavogui

Europa-League-Kader: VfL ohne Schlager und Ginczek, aber mit Guilavogui

Engelbert Hensel und Alexander Flohr
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Der Kapitän ist mit an Bord: Josuha Guilavogui (r.) flog mit nach Lviv, Xaver Schlager (kl. Bild o.) und Daniel Ginczek sind nicht dabei.
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Der VfL Wolfsburg kann im Europa-League-Spiel am Donnerstag in der Ukraine beim FC Olexandrija auf Josuha Guilavogui bauen, nicht dabei wiederum sind Xaver Schlager und Daniel Ginczek.

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Es könnte für das Spiel beim FC Olexandrija reichen: Josuha Guilavogui steht trotz seiner Knieprobleme im Kader des VfL Wolfsburg für das vorletzte Gruppenspiel in der Europa League beim ukrainischen Erstligisten. Der VfL-Kapitän ist angeschlagen, er hatte das Training am Dienstag abbrechen müssen. Trotzdem gehört der Franzose zum 21 Mann großen Aufgebot des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten, Trainer Oliver Glasner wird jedoch noch drei Spieler vor der Partie streichen müssen - einen Torwart und zwei Feldspieler.

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Während Guilavogui zumindest im Kader steht, sind Xaver Schlager und Daniel Ginczek nicht dabei. Schlager hatte am Samstag beim 2:0 in Frankfurt nur 85 Tage nach seinem Knöchelbruch erstmals wieder für den VfL gespielt, der Mittelfeldspieler war kurz vorm Ende eingewechselt worden, einen Tag später wirkte der Nationalspieler dann überraschend in der U23 beim 5:0 gegen den VfB Oldenburg mit - und zwar über die volle Distanz. Auch Ginczek war in dieser Partie aufgelaufen und nach seiner Rücken-OP erstmals wieder auf dem Platz gestanden - aber auch für ihn kommt die Partie in Lviv noch zu früh.

VfL Wolfsburg Abflug nach Lviv

Ebenfalls nicht im Kader stehen Paulo Otavio (nach muskulären Problemen noch Trainingsrückstand) und Yunus Malli, der auch in Frankfurt nicht dabei war, der türkische Nationalspieler hat einen Hexenschuss. Nach der Niederlage gegen Gent wollen die Wolfsburger, die von 250 VfL-Fans begleitet werden, nach dem Sieg in Frankfurt nun den nächsten Dreier einfahren. "Im Idealfall kann am Donnerstag schon alles klar sein für die ersten beiden Mannschaften der Gruppe“, so Manager Jörg Schmadtke. Dafür braucht es einen eigenen Sieg, zudem darf St. Etienne gegen den Gruppenersten Gent nicht siegen.

Das Hinspiel gegen Olexandrija hatten die Wolfsburger mit 3:1 gewonnen. Nun steht das heiße Rückspiel an. VfL-Mittelfeldspieler Maximilian Arnold: „Für solche Wochen spielen wir Fußball, wir wollen da unbedingt gewinnen.“ Am liebsten zu null. Die Voraussetzungen dafür stehen gar nicht mal so schlecht, sagt der Manager. Trainer Oliver Glasner habe in der Länderspielpause an den richtigen Stellschrauben gedreht. „Er hat ein paar Gespräche geführt, hat ein paar Dinge noch mal klargestellt – ich glaube, das war wichtig für die Mannschaft.“

Der VfL-Kader: Casteels, Pervan, Kasten – Brooks, Knoche, Bruma, William, Roussillon, Tisserand, Arnold, Gerhardt, Nmecha, Brekalo, Steffen, Guilavogui, Weghorst, Rexhbecaj, Mbabu, Victor, Mehmedi, Klaus.

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