18. März 2021 / 20:49 Uhr

Europa League kompakt: FC Arsenal rumpelt sich ins Viertelfinale - AS Rom souverän weiter

Europa League kompakt: FC Arsenal rumpelt sich ins Viertelfinale - AS Rom souverän weiter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Ex-Dortmunder Sokratis und Pierre-Emerick Aubameyang im Infight. Während sich Arsenal in der Endabrechnung gegen Piräus durchsetzte, glänzte der Ex-Wolfsburger Borja Mayoral (kl. Foto) bei der AS Rom.
Die Ex-Dortmunder Sokratis und Pierre-Emerick Aubameyang im Infight. Während sich Arsenal in der Endabrechnung gegen Piräus durchsetzte, glänzte der Ex-Wolfsburger Borja Mayoral (kl. Foto) bei der AS Rom. © IMAGO/Montage
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Der FC Arsenal hat trotz einer 0:1-Niederlage im Heimspiel gegen Olympiakos Piräus das Viertelfinale der Europa League erreicht. Wie den Griechen reichte auch Molde ein Sieg gegen Granada nicht. Die AS Rom hingegen qualifizierte sich dank eines 2:1 gegen Donezk souverän für die nächste Runde.

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Schachtar Donezk - AS Rom 1:2 (0:0)

Die Hoffnung auf das Weiterkommen war bei Schachtar Donezk nach dem 0:3 im Hinspiel ohnehin nicht groß und wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit endgültig vernichtet. Die AS Rom zog ohne die Top-Torschützen Edin Dzeko und Stephan El Shaarawy in der Startelf durch ein 2:1 (0:0) letztlich ungefährdet ins Viertelfinale ein. Für die Vorentscheidung sorgte bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit Borja Mayoral (48.), der in feinster Abstauber-Manier einen Kopfballaufsetzer im gegnerischen Tor unterbringen konnte.

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Zwar gelang Donzek durch Junior Moraes (59.) aus kurzer Distanz noch der Ausgleich, doch der Weg in die nächste Europa-League-Runde war schlichtweg zu weit für die Ukrainer, die sogar noch das 1:2, erzielt von Doppeltorschütze Mayoral (72.) hinnehmen mussten.

FC Arsenal - Olympiakos Piräus 0:1 (0:0)

Der FC Arsenal steht im Viertelfinale der Europa League, musste zwischenzeitlich allerdings zittern. Die "Gunners" haben sich trotz einer 0:1 (0:0)-Niederlage im eigenen Stadion für die Runde der letzten Acht qualifiziert. Von Beginn an hatte man den Eindruck, dass der Premier-League-Klub den 3:1-Vorsprung aus dem Hinspiel ein wenig über die Zeit zu retten versuchte - ohne zu viel Aufwand aufzubringen. Bereits nach 20 Minuten lag die Führung für die Gäste in der Luft, als Youssef El-Arabi alleine aufs Tor zulaufend nur knapp an Bernd Lenos rechtes Bein scheiterte.

Ab diesem Moment nahm die Begegnung Fahrt auf, denn nur kurz darauf verpasste Ex-BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang (24.) das 1:0 - etwas unorthodox schoss er den Ball aus zwölf Metern über das Gehäuse. In der zweiten Halbzeit machte es dann El-Arabi (51.) besser als bei seiner Großchance im ersten Durchgang. Nach einem doppelten Übersteiger zog der Marokkaner ab, sein Schuss wurde von Gabriel unhaltbar abgefälscht. Mehr als dieses eine Tor ließen die "Gunners" allerdings nicht mehr zu.

Molde FK - FC Grenada 2:1 (1:0)

Der norwegische Klub Molde FK hat sein Heimspiel - das eigentlich keines war, weil die Partie in Budapest ausgetragen wurde - gegen den FC Granada zwar mit 2:1 (1:0) gewonnen, den Einzug ins Viertelfinale nach dem 0:2 im Hinspiel aber dennoch verpasst. Der erste Torschrei der frühen Europa-League-Rückspiele am Donnerstagabend kam aus der ungarischen Hauptstadt - und zwar verhältnismäßig spät. Erst in der 29. Minute fiel das Debüt-Tor dieser Konferenz, für das ein Granada-Spieler verantwortlich zeichnete. Jesus Vallejo sprang der Ball im Fünfmeterraum so unglücklich ans Standbein, dass ihm ein Eigentor unterlief.

Zumindest war jetzt Spannung in dem Duell, denn den Skandinaviern fehlte nur noch ein Tor zur Verlängerung. Dieses eine "goldene" Tor erzielte jedoch nicht Molde, sondern Granada zum 1:1. Wie bereits im Hinspiel zeichnete der erfahrene Roberto Soldado (72.) per Kopf erfolgreich. Am Aus im Achtelfinale konnte auch der verwandelte Last-Minute-Elfmeter der Norweger durch Eirik Hestad (90.) nichts mehr ändern.

Das Spiel zwischen Dinamo Zagreb und Tottenham Hotspur (Hinspiel: 0:2) ging nach einer 2:0-Führung der Kroaten in die Verlängerung. Dort konnten die Hausherren einen weiteren Treffer zum 3:0-Endstand erzielen und tatsächlich die Überraschung perfekt machen. Zum Held des Abends aus Sicht von Zagreb avancierte Mislav Orsic, der einen Dreierpack schnüren konnte.