28. April 2022 / 22:56 Uhr

Europa League kompakt: Eintracht Frankfurt schockt West Ham - Angelino erlöst RB Leipzig

Europa League kompakt: Eintracht Frankfurt schockt West Ham - Angelino erlöst RB Leipzig

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sowohl Eintracht Frankfurt als auch RB Leipzig haben ihre Halbfinal-Hinspiele gewonnen.
Sowohl Eintracht Frankfurt als auch RB Leipzig haben ihre Halbfinal-Hinspiele gewonnen. © Getty Images
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Die deutschen Bundesligisten Eintracht Frankfurt und RB Leipzig dürfen weiter vom Einzug in das Finale der Europa League träumen. Beide Mannschaften gewannen am Donnerstagabend ihre Halbfinal-Hinspiele. Frankfurt siegte bei West Ham United mit 2:1, RB Leipzig behielt beim 1:0 über die Glasgow Rangers die Oberhand.  

West Ham United - Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1)

Die nächste magische Nacht von Eintracht Frankfurt in der Europa League. Das Team von Trainer Oliver Glasner gewann am Donnerstagabend das Halbfinalhinspiel bei West Ham United mit 2:1 und hat damit für das Rückspiel am 5. Mai in Frankfurt beste Chancen in das Endspiel einzuziehen. Die Treffer für die Frankfurter erzielten Ansgar Knauff (1.) und Daichi Kamada (54.), für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte Michail Antonio (21.)

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Eklat beim Frankfurt-Spiel

"Wir wollen unser Eintracht-Frankfurt-Europa-League-Gesicht zeigen. Das ist unsere Herangehensweise“, sagte Glasner noch vor dem Spiel bei RTL. Das gelang. Die Eintracht legte einen Blitzstart hin. Nach nur 49 Sekunden erzielte U21-Nationalspieler Knauff den Führungstreffer für die SGE. Es war der früheste in der Europa-League-Geschichte der Frankfurter. Und der gelang so: Frankfurt bekam von den Londonern im Aufbauspiel zu viel Platz. West Ham hatte keinen Zugriff auf den Ball, den die SGE-Profis locker zirkulieren konnten. Eine Flanke von Rafael Borré netzte Knauff per Kopf ein. Glück hatte die Eintracht nach einer knappen Viertelstunde als Jarrod Bowen nur den Pfosten traf (14.). Kurze Zeit später lag der Ball dann doch im Tor von Kevin Trapp. Michail Antonio (21.) nach einer Standardsituation zum 1:1 aus.

So ging es in die Pause. Aus der die Eintracht wieder besser als die Londoner herauskamen. Nach einem schönen Angriff der Frankfurter scheiterte Djibril Sow noch mit seinem Schuss an West-Ham-Keeper Alphonse Areola, den Abpraller drückte dann Kamada über die Linie (54.). Glück hatte die Eintracht, das ein Schuss von Said Benrahma nur an den Pfosten klatschte (68.). Alu-Pech hatte aber auch die Eintracht. Kamada scheiterte wenig später mit seinem Versuch ebenfalls am Pfosten (79.). West Ham drückte anschließend, ein Fallrückzieher von Bowen klatschte von der Unterkante der Latte zurück ins Feld (90.+2).

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RB Leipzig - Glasgow Rangers 1:0 (0:0)

Lange sah es zwischen RB Leipzig und den Glasgow Rangers nach einem torlosen Unentschieden aus - bis sich Angelino in der 85. Minute ein Herz fasste und nach einer zu kurzen Ecken-Klärung einfach mal abzog. Dank seines spanisches Abwehrspielers haben die Leipziger ihr Heimspiel gegen den amtierenden schottischen Meister in der Red Bull Arena vor 40.303 Zuschauern mit 1:0 (0:0) für sich entschieden - und sich im Hinspiel eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche im legendären Ibrox-Stadion.in Glasgow erarbeitet.

Nachdem sich die Gastgeber in der ersten Hälfte noch ideenlos präsentierten und nur wenig Zug zum Tor hatten, zeigte sich die RB-Elf von Trainer Domenico Tedesco in der zweiten Halbzeit deutlich verbessert. Stürmer Star Christopher Nkunku vergab gleich drei gute Chancen (53., 70. und 79.), ehe Angelino die Feldvorteile der Leipziger in Zählbares ummünzte. Nach einer Ecke von Nkunku nahm der Spanier die Kopfball-Abwehr der Schotten direkt mit dem linken Fuß auf - und schoss vom Strafraumrand ins Tor. Ein herrlicher Treffer, der RB im Rückspiel helfen wird.

Gut 7000 Rangers-Fans hatten ihre Mannschaft nach Leipzig begleitet, in der Innenstadt dominierten den ganzen Donnerstag über die Farben weiß, blau und rot. Die Gesänge der beiden Fanlager waren dann auch das, was den neutralen Zuschauer in der ersten Halbzeit wach hielt ...

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