17. November 2021 / 22:24 Uhr

Europameister-Titel für Wolfsburger Kickboxer Hassouni

Europameister-Titel für Wolfsburger Kickboxer Hassouni

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Europameister: Kickboxer Kaled Hassouni (l.) vom AKBC Wolfsburg gewann bei seiner Premiere direkt den Titel.
Europameister: Kickboxer Kaled Hassouni (l.) vom AKBC Wolfsburg gewann bei seiner Premiere direkt den Titel. © AKBC Wolfsburg
Anzeige

Kickboxer Kaled Hassouni vom AKBC Wolfsburg holte bei seiner Premiere auf internationaler Bühne direkt den Europameister-Titel. Sein Teamkollege Tony Aldemir schied dagegen nach seinem Auftakt aus.

Das nennt man eine starke Premiere: Bei seinem ersten internationalen Einsatz hat sich Kaled Hassouni vom AKBC Wolfsburg gleich den Titel bei den Europameisterschaften im Kickboxen geschnappt! In Budva (Montenegro) erreichte der deutsche U19-Meister aus Wolfsburg Platz 1 in der Vollkontaktklasse bis 71 Kilogramm.

Hassouni hatte etwas Glück bei der Auslosung, stand direkt im Finale, während sich sein Gegner Cengiz Avcu (Türkei) erst qualifizieren musste. Die Leistung des Wolfsburgers soll das nicht schmälern. Im Finale hatte Hassouni klar die Nase vorne. Sein Coach Antonino Spatola hat bei Hassouni trotz des Debüts auf internationaler Ebene keine Nervosität ausmachen können: „Kaled hat sehr gut gekämpft und mich mit seinem souveränen Auftritt überrascht“, sagte Spatola.

Mehr Lokalsport

Für Tony Aldemir lief es im Vollkontakt der U17 bis 54 Kilogramm dagegen nicht so erfolgreich wie für seinen Klubkollegen vom AKBC Wolfsburg. Für Aldemir war das Turnier bereits nach dem Auftaktkampf beendet, er unterlag im Viertelfinale dem späteren Bronzemedaillengewinner Ali Jafarov (Aserbaidschan) nach Punkten.

Anzeige

Zwei Runden hatte das AKBC-Talent dabei gut mitgehalten. „Leider hat Tony seine Linie nicht halten können und in der dritten Runde einen Minuspunkt kassiert“, so Spatola, der trotzdem ein zufriedenes Fazit zog: „Ich bin sehr froh, dass unser Nachwuchs auch auf diesem Level mithalten kann – und natürlich mit dem Europameister-Titel von Kaled.“