19. März 2019 / 09:41 Uhr

Eutin 08 baut den Abstand zu den Abstiegsplätzen auf sieben Punkte aus

Eutin 08 baut den Abstand zu den Abstiegsplätzen auf sieben Punkte aus

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Nicht ganz sattelfest präsentierte sich Eutin um Moritz Achtenberg (re., gegen Strands Dominik Wüst) in der Anfangsphase gegen den SV Eichede – am Ende aber siegte 08 durch eine gute zweite Halbzeit mit 5:2.
Nicht ganz sattelfest präsentierte sich Eutin um Moritz Achtenberg (re., gegen Strands Dominik Wüst) in der Anfangsphase gegen den SV Eichede – am Ende aber siegte 08 durch eine gute zweite Halbzeit mit 5:2. © Jan-Phillip Wottge
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Eine Mischung aus Genugtuung und Erleichterung machte sich bei Eutin 08 nach dem 5:2-Auswärtssieg beim SV Eichede breit. Der Dreier ließ die Rosenstädter nicht nur auf den zehnten Platz der Fußball-Oberliga klettern, sondern vergrößerte das Punktepolster zum ersten Abstiegsplatz auf nunmehr sieben Zähler.

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Dennis Jaacks: „Den frühen Rückstand haben wir gut verdaut, sind nicht umgekippt."

Doch es war längst noch nicht alles Gold, was glänzte. Schließlich leistete sich die Elf von Dennis Jaacks erneut kapitale individuelle Fehler, die jedoch nur mit dem 0:1 durch Jendrick Brügmann (13.) nach einem Querschläger an der Strafraumgrenze bestraft wurden. „Es ist unerklärlich“, haderte der 34-jährige 08-Coach mit der hohen Fehlerquote in den ersten 15 Minuten. Doch sein Team kämpfte sich zurück. „Den frühen Rückstand haben wir gut verdaut, sind nicht umgekippt“, konstatierte Jaacks mit Blick auf den schnellen Ausgleich zum 1:1, den Fatlind Zymberi nach Tobinski-Kopfballablage nur vier Minuten später markierte.

„Wir haben auch mal Spielglück gehabt“, merkte Jaacks an, der die Halbzeitführung als „schmeichelhaft“ bezeichnete. Thies Borchardt hatte einen berechtigten Handelfmeter zum 2:1 (35.) verwandelt. Was zur Halbzeit noch schmeichelhaft war, fand in den zweiten 45 Minuten seine Berechtigung. „Die Führung hat uns Selbstvertrauen und Ruhe verliehen. Wir mussten endlich mal keinem Rückstand hinterher hecheln und konnten unsere taktische Linie durchziehen“, sagte Jaacks, der seine Elf etwas defensiver positionierte, um die Räume zu öffnen.

Und diese Räume gab es. Nach Querpass von Youngster Robin Kelting erhöhte Zymberi auf 3:1 (69.). Das 4:1 ging dann ganz allein auf die Kappe von Aushilfskapitän Florian Ziehmer. Der 29-Jährige schnappte sich an der Mittellinie das Leder, trat unwiderstehlich an, ließ vier SVE-Abwehrspieler wie Slalomstangen stehen und netzte zum 4:1 (76.). „Das war die Vorentscheidung. Eine wunderbare Einzelleistung“, schwärmte Jaacks, dem allerdings missfiel, dass seine Elf kurzfristig die Zügel schleifen ließ. Doch mehr als Tim Kathmanns Treffer zum 2:4 (83.) sollte den Stormarnern nicht gelingen. Den Schlusspunkt setzten wieder die Rosenstädter, als Zymberi in der Nachspielzeit seinen Dreierpack (90.+1) schnürte.

„Wir haben dieses Spiel nicht als Drucksituation empfunden, sondern als Chance“, bilanzierte Jaacks. Der neue 08-Coach richtete sogleich den Fokus auf die kommenden zwei Spieltage: „Gegen den VfR Neumünster und den TSV Schilksee haben wir die Chance, uns ins Tabellenmittelfeld zu verabschieden. Das werden keine Selbstgänger, aber den Druck haben die anderen.“

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