16. April 2019 / 11:52 Uhr

Eutin 08 fehlte gegen Inter Türkspor Kiel die Frische

Eutin 08 fehlte gegen Inter Türkspor Kiel die Frische

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Eutin ließ trotz schwindender Kräfte nicht viele Türkspor-Offensiv-Aktionen zu. Hier bremst Lion Glosch (re.) nach einem Eckstoß den Kieler Kenan Hasicic (Mitte) beim Versuch in Schussposition zu gelangen.
Eutin ließ trotz schwindender Kräfte nicht viele Türkspor-Offensiv-Aktionen zu. Hier bremst Lion Glosch (re.) nach einem Eckstoß den Kieler Kenan Hasicic (Mitte) beim Versuch in Schussposition zu gelangen. © Uwe Paesler
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Punkt für Punkt zum Klassenerhalt: Eutin 08 bleibt der Eichhörnchen-Taktik treu. Bei Inter Türkspor Kiel trafen die Rosenstädter nach zwei Nullnummen endlich wieder – am Ende wurde die Punkte beim 1:1 jedoch erneut geteilt. Trotzdem wuchs das Polster auf den ersten Abstiegsplatz auf neun Zähler an.

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Am Osterwochenende sind die Nullachter spielfrei. „Das wird uns gut tun. Die Akkus laufen langsam leer“, sagte 08-Coach Dennis Jaacks, der seit Wochen mit einer (fast) unveränderten Formation antreten muss, weil sieben Stammkräfte verletzt ausfallen. Doch die blutjunge Rumpfelf liefert Woche für Woche ab. So auch bei Inter Türkspor Kiel, wo Rasmus Tobinski nach Foul von Chris Schimming an Egzon Lahi per Elfmeter zur frühen Führung traf (17.). Jaacks atmete im Rückblick auf zwei verschossene Elfmeter gegen den VfR Neumünster auf: „Beim Elfmeterpfiff verfalle ich nicht mehr gleich in den Jubelmodus, aber Rasmus hat den ganz sicher abgeschlossen.“

Und Tobinski hätte nachlegen können und müssen, als er nach einem Chipball frei vor Inter-Keeper Hüsnü Özdemir auftauchte, diesen aber nicht überwinden konnte. „Denn muss er machen. Dann steht es 2:0, und Inter hat eine harte Nuss zu knacken“, haderte Jaacks.Nach und nach schwanden die Kräfte bei den Eutinern, während Inter geschickt den Ball durch die eigenen Reihen laufen ließ. „Wir sind ständig hinterhergelaufen. Jedoch ohne dass sich Inter große Chancen geboten hätten. Uns fehlte es heute an physischer und mentaler Frische“, bekannte Jaacks, der den Kieler Ausgleich somit auch als „verdient“ einstufte: „Sie haben sehr viel investiert.“

Jaacks: „Wir haben in der ersten Halbzeit vergessen, den Sack zuzumachen."

Trotzdem war die Entstehung des Ausgleichstores glücklich. Erdogan Cumurs Schuss wurde durch Lenn Isenberg abgefälscht, so dass Keeper Nikolas Wulf nicht mehr an den Ball (68.) kam. Kurz darauf parierte Wulf glänzend gegen Cumur (75.), doch auch Eutin hatte noch die Chance zum Lucky Punch, als Babiane „Paco“ Pouye aus 16 Metern knapp verzog (80.). „Wir haben in der ersten Halbzeit vergessen, den Sack zuzumachen. Dann muss man auch mit einem Punkt leben können und das tun wir“, folgerte Jaacks.

Abseits des grünes Rasens wird in Eutin weiter an der Zukunft gebastelt. Mit Vizekapitän Tim Gürntke, Lenn Isenberg und Keeper Nicky Wulf gab erneut ein Trio die Zusage, auch in der kommenden Saison für die Nullachter aufzulaufen. Nunmehr haben 16 der 23 Spieler aus dem aktuellen Kader verlängert. Jaacks ist optimistisch, bald auch weitere Vollzugsmeldungen veröffentlichen zu können. „Wir arbeiten daran, dass der Kader für die kommende Saison frühzeitig steht. Aber jetzt legen wir mal eine dosierte Trainingswoche ein, machen Ostern frei, um wieder frisch im Saisonendspurt zu sein.

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