28. April 2018 / 20:41 Uhr

Eutin 08 feiert nach der Pause deutlichen Sieg gegen Altona 93

Eutin 08 feiert nach der Pause deutlichen Sieg gegen Altona 93

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Benjamin Petrick (m.) freut sich über sein Tor zum 1:0.
Benjamin Petrick (m.) freut sich über sein Tor zum 1:0. © 54°
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Die Hamburger stehen nach dem 4:1 als erster Absteiger der Regionalliga Nord fest

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Dank einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang hat Eutin 08 das Regionalliga-Kellerduell gegen Altona 93 verdient 4:1 gewonnen. Die Rosenstädter haben sich noch nicht aufgegeben und glauben weiter an das Wunder Klassenerhalt.

Buspanne verzögert den Anstoß

Das Kellerduell war 30 Minuten später angefangen, weil der Mannschaftsbus von Altona eine Panne vor dem Horner Kreisel hatte. Zwei Keilriemen waren gerissen. „Unglaublich, wir sind insgesamt vier Stunden für dieses kurze Auswärtsspiel gefahren“, meinte FC-Coach Berkan Algan.

Müder Kick in Halbzeit eins

Vor der Pause zeigten beide Mannschaften, warum sie am Tabellenende stehen. Die Bälle wurden blind nach vorne gebolzt. Torchancen gab es keine. Glück hatten die Eutiner, dass zwei Stockfehler der Innenverteidiger Moritz Achtenberg und Dennis Voß nicht bestraft wurden. Was die Harmlosigkeit der Hamburger dokumentierte. „Wir haben gegen einen weit zurückgezogenen Gegner kein Mittel gefunden. Wir waren zu langsam in der Bewegung und haben nicht präzise genug gespielt“, resümierte 08-Coach Lars Callsen.

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Rosenstädter mit bärenstarker zweiten Halbzeit

Nach einer „sachlichen Kabinenansprache“ (O-Ton von Callsen) präsentierte sich seine Elf nach dem Seitenwechsel vor 320 Zuschauern wie ausgewechselt. „Wir haben umgestellt, was uns Sicherheit gegeben hat. Unser Spielaufbau war jetzt besser. Das 1:0 war der Brustlöser. Es ging ein Ruck durch das Team“, erklärte „Calli“ die Leistungssteigerung. Für den Brustlöser sorgte der starke Benjamin Petrick (51.) mit einem platzierten Schuss ins lange Eck. Danach traf Altonas Vitalijs Barinovs nach einer scharfen Rechtsflanke von Kapitän Christian Rave ins eigene Tor (60.), ehe Stürmer Rasmus Tobinski (68.) nach einem Konter sogar auf 3:0 erhöhte. Zwar konnte Hamburgs Pablo Kunter (70.) per Freistoß ins rechte Eck verkürzen. Doch der eingewechselte Freddy Kaps (83.) stellte den alten Abstand wieder her und bedankte sich anschließend bei Physio „Rollo“ Wolff, der ihn nach einer Oberschenkelverletzung wieder fit bekommen hatte.

Altona tritt den Gang in die Oberliga an

Altona steht damit als erster Absteiger fest. „Dumm gelaufen, weil wir entscheidende Fehler gemacht und Eutins Fehler nicht ausgenutzt haben“, resümierte ein enttäuschter 93-Coach Berkan Algan. „Eutin ist keine Gurkentruppe, dass wisse alle Teams, die gegen sie gespielt haben.“


Statistik zum Spiel

Eutin 08: Benner – Glosch, Achtenberg (56. Steinwarth), Voß, Bork – Rave (75. Hübner), Meyer – Petrick, Ziehmer, Borchardt (66. Kaps) – Tobinski.
Altona 93: Grubba – Sachs, Aniteye, Yilmaz, Barinovs – Schultz, Wachowski (68. Edeling), Hosseini (56. Rettstadt), Siebert – Balde, Hinze (54. Kunter).
Schiedsrichter: Marco Scharf (Cuxhaven).
Zuschauer: 320.
Tore: 1:0 Petrick (51.), 2:0 Barinovs (ET, 60.), 3:0 Tobinski (68.), 3:1 Kunter (70.), 4:1 Kaps (83.).
Gelbe Karten: Tobinski (5, ist damit am 1. Mai bei Hannover 96 II gesperrt) – Yilmaz.

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Das Abenteuer Regionalliga begann für die Eutiner mit der Auswärtspartie gegen den 1. FC Germania Egestorf-Langreder. Beim FC musste man sich mit 1:3 geschlagen geben, obwohl Florian Stahl die "Rosenstädter" mit 1:0 in Führung gebracht hatte und den ersten Regionalligatreffer der Eutiner feiern konnte. © Frank Neßler
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