08. Oktober 2019 / 12:45 Uhr

Eutin 08 hat einen heißen Herbst vor sich

Eutin 08 hat einen heißen Herbst vor sich

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Eutins Youngster Tim Röben (rechts, gegen die Neumünsteraner Philipp Lorenzen, links, und Philipp Reinhold, Mitte) vergab gegen die Husumer SV zwei Hochkaräter.
Eutins Youngster Tim Röben (rechts, gegen die Neumünsteraner Philipp Lorenzen, links, und Philipp Reinhold, Mitte) vergab gegen die Husumer SV zwei Hochkaräter. © Jan-Phillip Wottge
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Eutin 08 hängt weiter im Tabellenkeller der Fußball-Oberliga fest. Zwei Mal gingen die Rosenstädter gegen die Husumer SV in Führung, doch am Ende reichte es nur zu einem 2:2-Unentschieden. Und jetzt wartet auf die Nullachter mit TSB Flensburg, dem Oldenburger SV und dem SV Todesfelde ein heißer Herbst.

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Dennis Jaacks suchte nicht nach Alibis. Dabei hätte der 08-Coach problemlos die Personalmisere für das schmucklose und wenig hilfreiche Remis gegen die Westküstenkicker verantwortlich machen können. Tat der 35-Jährige aber nicht. Vielmehr redete er Klartext: „Bei uns hat kaum einer Normalform abgerufen. Hätten wir eine Performance wie in Neumünster an den Tag gelegt, stünden jetzt drei Punkte mehr auf dem Konto und nicht nur einer.“ Was den Ostholsteinern fehlte, war die Sicherheit im Spiel mit dem Ball. Die Fehler im Spielaufbau verhinderten ein konstruktives Offensivspiel und luden die Gäste immer wieder zu Torchancen ein. So halfen die Eutiner bei beiden Husumer Treffern tatkräftig mit. Vor dem 1:1 kam ein Pass von Moritz Achtenberg nicht bei Tim Gürntke an. Und vor dem zweiten HSV-Tor misslang Lion Glosch der Befreiungsschlag. Nutznießer der 08-Fehler war jeweils Luca Steen, der einen Doppelpack (34./68.) bejubeln durfte. „Das waren Ballverluste ohne Gegnerdruck. Das darf uns einfach in der Häufigkeit wie gegen Husum nicht passieren. Wir machen den Gegner selbst stark“, monierte der 08-Coach das aufflammende Laissez-faire.

Fehler im Spielaufbau verhinderten ein konstruktives Offensivspiel

Dennis Jaacks suchte nicht nach Alibis. Dabei hätte der 08-Coach problemlos die Personalmisere für das schmucklose und wenig hilfreiche Remis gegen die Westküstenkicker verantwortlich machen können. Tat der 35-Jährige aber nicht. Vielmehr redete er Klartext: „Bei uns hat kaum einer Normalform abgerufen. Hätten wir eine Performance wie in Neumünster an den Tag gelegt, stünden jetzt drei Punkte mehr auf dem Konto und nicht nur einer.“ Was den Ostholsteinern fehlte, war die Sicherheit im Spiel mit dem Ball. Die Fehler im Spielaufbau verhinderten ein konstruktives Offensivspiel und luden die Gäste immer wieder zu Torchancen ein. So halfen die Eutiner bei beiden Husumer Treffern tatkräftig mit. Vor dem 1:1 kam ein Pass von Moritz Achtenberg nicht bei Tim Gürntke an. Und vor dem zweiten HSV-Tor misslang Lion Glosch der Befreiungsschlag. Nutznießer der 08-Fehler war jeweils Luca Steen, der einen Doppelpack (34./68.) bejubeln durfte. „Das waren Ballverluste ohne Gegnerdruck. Das darf uns einfach in der Häufigkeit wie gegen Husum nicht passieren. Wir machen den Gegner selbst stark“, monierte der 08-Coach das aufflammende Laissez-faire.

Jaacks: „Es war ein komplett gebrauchter Tag.“

„Es war deutlich mehr drin. Trotzdem muss man am Ende froh sein, dass das Spiel nicht komplett kippt. Es war ein komplett gebrauchter Tag“, bekannte Jaacks. Hoffnung verbreiteten indes die Einwechselspieler Kevin Hübner (Leberfleck-OP) und 2:1-Torschütze Kevin Ferchen (fehlte unter der Woche krank), die für Belebung sorgten. Beim TSB Flensburg müssen die Eutiner allerdings wieder an die leidenschaftliche Leistung aus Neumünster anknüpfen, sonst gibt es beim Tabellenvierten nichts zu ernten. Allerdings kehren auch Thies Borchardt und Florian Ziehmer, die beide privat verhindert waren, in den 08-Kader zurück.

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Lübecks Tomislav Blazheski (re.) beobachtet, wie sein Teamkollege Noor Al Mortada Al-Tamemy (Nr. 7) nach einem Foulspiel am Bordesholmer Luca Groth (am Boden) von Schiedsrichterin Susann Kunkel die gelbe Karte erhält. Groths Teamkollege Felix Schlagelambers (Nr. 10) protestiert wegen des Foulspiels. Zur Galerie
Lübecks Tomislav Blazheski (re.) beobachtet, wie sein Teamkollege Noor Al Mortada Al-Tamemy (Nr. 7) nach einem Foulspiel am Bordesholmer Luca Groth (am Boden) von Schiedsrichterin Susann Kunkel die gelbe Karte erhält. Groths Teamkollege Felix Schlagelambers (Nr. 10) protestiert wegen des Foulspiels. ©
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