12. August 2019 / 20:37 Uhr

Eutin 08 II nach 3:0 in Malente weiterhin mit weißer Weste Spitzenreiter

Eutin 08 II nach 3:0 in Malente weiterhin mit weißer Weste Spitzenreiter

Hendrik König
Lübecker Nachrichten
Oliver Mester traf fünf Mal für TuS Garbek.
Oliver Mester traf fünf Mal für TuS Garbek. © fussball.de
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Oliver Mester knipst fünf Mal für TuS Garbek.

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TSV Malente - Eutin 08 II 0:3

Die Eutiner Reserve bleibt trotz bekanntlich eher dünner Personaldecke nach drei Spieltagen in der Kreisliga Ost unbesiegter Spitzenreiter. Bei Absteiger TSV Malente setzten sich die "Rosenstädter" glatt mit 3:0 durch. Im ersten Spielabschnitt wollte noch auf keine der beiden Seiten ein Treffer fallen. Dies änderte sich allerdings in der 47. Minute, als Nick Kunze zur Eutiner Führung einschoss. Gerrit Griese, der bereits in der 23. Minute für den verletzten Michel Fritzsche ins Spiel kam, erhöhte auf 2:0. Zehn Minuten vor dem Abpfiff machte Max Wichelmann mit dem 3:0 für die "Rosenstädter" endgültig alles klar.

Björn Kurr: "Nach dem guten Saisonstart hatten wir uns auch gegen Eutin II viel vorgenommen und gingen auch zuversichtlich in dieses Derby. Unser Trainer musste zwar auf Niels Matzanke und Matthias Kohn verzichten, konnte aber trotzdem 18 Spieler aufbieten. In den ersten 45 Minuten sahen die gut 100 Zuschauer ein Derby, in dem sich beide Mannschaften fast neutralisierten und es nur zu wenigen Torchancen auf beiden Seiten kam. Zwar lagen die etwas klareren Chancen auf unserer Seite, aber auch hatten einige Spieler von uns nicht ihren besten Tag erwischt. So blieb es zur Pause beim 0:0. Im zweiten Durchgang fiel dann aus dem Nichts der Führungstreffer für Eutin, aber im unmittelbaren Gegenzug hatte Tim die Großchance zum Ausgleich. Eutins Keeper Herold konnte aber irgendwie noch parieren. Wir versuchten weiter geduldig unsere Angriffe vorzutragen, hatten deutlich mehr Chancen, vermochten es aber nicht, den Ball im Gehäuse unterzubringen. Eutin war nun nur noch defensiv eingestellt und suchte sein Heil im Konterspiel und auch die zweite Chance landete prompt in unserem Tornetz. Es sollte einfach nicht sein. In der 80. Minute dann der endgültige KO-Schlag für unsere Mannen. Am Ende stehen wir mit leeren Händen dar. Ein zwar deutliches Ergebnis, welches den Spielverlauf aber nicht wiederspiegelt. Eigentlich war es ein typisches Unentschieden-Spiel, aber das Glück stand letztlich auf Seiten des Gastes aus Eutin."

Roy Meinhard: "Erste Halbzeit haben wir etwas mit angezogener Handbremse gespielt. Trotzdem war es auf beiden Seiten ausgeglichen, was die Chancen angeht. Ich hab dann in der Halbzeit nochmal erklärt, dass wir viel früher nah am Gegner bleiben müssen. Das haben wir dann besser gemacht . Obwohl wir 2:0 geführt haben, hat unser Keeper super gehalten. Am Ende waren wir die Glücklichen, die nochmal nachlegen konnten. Zweite Hälfte war deutlich besser, was das Einhalten von Vorgaben angeht. Ich bin froh, dass wir erstmal drei Spiele gewonnen haben. Dass wir jetzt oben stehen, hat für mich noch keine Bedeutung. Das ist nur eine kurze Erscheinung. So wollen wir fleißig unsere Punkte sammeln, um am Ende im oberen Mittelfeld zu stehen."

Fehmarn gewinnt schwaches Spiel

SC Kaköhl - SG Insel Fehmarn 1:2

Knapper Auswärtssieg für den Verbandsliga-Absteiger und somit der dritte Erfolg im dritten Spiel, sodass momentan die maximale Ausbeute von neun Punkten zubuche steht. Christoph Will brachte Kaköhl bereits nach acht Minuten in Front, aber Tjelk Jacob hatte nur sieben Minuten später direkt die Antwort parat. Kurz nach dem Seitenwechsel war es Florian Vesper, der die Insulaner wieder zurück auf die Siegerstraße beförderte. In der Schlussphase wurde es mit sechs gelben Karten ein wenig ruppiger. Tore fielen im weiteren Spielverlauf nicht mehr, auch wenn Kaköhl mindestens vier aussichtsreiche Gelegenheiten auf das 2:2 hatte.
*
Kevin Grapengeter:
* "Es war ein Spiel auf schwachem Niveau. Wir haben durch Unachtsamkeiten in der Anfangsphase für Kaköhler Chancen gesorgt. Wir waren schon präsenter, haben das Spiel aber ideenlos gestaltet. Nach der Pause haben wir dann die Führung erzielt, wo wir endlich mal unser Spiel durchgebracht haben. Am Ende mussten wir doch noch etwas zittern, denn der Gegner hatte durch Standards schon noch zwei gute Möglichkeiten. Letztendlich sind wir mit dem Ergebnis an sich zufrieden. Es muss auch mal ein dreckiger Sieg sein. Der Auftritt war insgesamt nicht so zufriedenstellend, wir werden uns weiter steigern müssen."

Kränzke macht den Unterschied

BSG Eutin - Oldenburger SV II 2:4

Die BSG bleibt nach dem 2:4 gegen Oldenburg II weiter punktlos Vorletzter. Roco Laasner gelang im Nachsetzen der Eutiner Führungstreffer nach 26 Minuten. Jan-Eric Kränzke glich aber nach 36 Minuten aus. Im zweiten Durchgang ließen die Kräfte des Heimteams spürbar nach und der OSV hatte vor allem physische Vorteile und einen überragenden Kränzke, der die Führung markierte. Wenig später machte Hannes Görtz das dritte Tor des Auswärtsteams, das die Vorentscheidung bedeutete. Durch einen Elfmetertreffer von Mergim Rrahmoni kam zumindest für kurze Zeit nochmal Hoffnung bei der BSG auf, aber diese machte Wilhelm Gradert, ebenfalls per Elfmeter, ganz schnell wieder zunichte.

Stefan Lunau: "Verdienter Sieg für Oldenburg. Kränzke macht den Unterschied. Wir konnten gegen körperlich präsente Oldenburger nur 45 Minuten gegenhalten. Unser Torwart Maurice Lehmann und Kränzke lieferten sich schon in der ersten Halbzeit ein Privatduell. Niederlage wirft uns nicht um. Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft. Potential ist definitiv vorhanden, um die Klasse zu halten."

Frank Nicklas: "Auch wenn wir 1:0 hinten lagen durch einen sau blöden Fehler unserer Abwehr, war der Sieg nie gefährdet. Klasse Spiel meiner Mannschaft. Hatten alles im Griff, Gegner laufen lassen, klasse Kombinationen, Chancen kreiert, aber leider zu wenig Tore geschossen. Sechs waren absolut möglich. Abwehr hat nix zugelassen, nur ein bis zwei Wackler waren drin. Ich war sehr zufrieden, denn BSG hatte kaum Chancen und kaum den Ball."

Mester der Meister vor dem Tor

TuS Garbek - FC Riepsdorf 7:1

Der FC Riepsdorf bleibt nach dem bitteren 1:7 in Garbek weiterhin mit null Punkten und einer Tordifferenz von 1:15 Schlusslicht in der Kreisliga Ost. Das frühe 1:0 des FC durch Dustin Winkelmann hatte nicht mal eine Minute bestand, denn postwendend glich Oliver Mester aus. Kurz darauf stand es 2:1, weil Christopher Klinner einnetzen konnte. Mester markierte seine zweite Bude und es sollte noch lange nicht sein letztes Erfolgserlebnis gewesen sein. Garbeks Rückennumer Zehn war auch in der Anfangsviertelstunde der zweiten Hälfte schlichtweg nicht vom Gegner zu halten und machte seine Tagestreffer Drei bis Fünf. Auch Philipp Noack konnte sich noch in die Torschützenliste eintragen.

Jörg Tamar: "Das 0:1 war mal wieder so ein kleiner Weckruf. Dann haben wir ziemlich schnell das 1:1 gemacht und danach schön herausgespielte Tore erzielt gegen einen Gegner, der selbst beim 7:1 noch weitergespielt hat."

Ratje bei Lensahn überragend

SG Kühren - TSV Lensahn 1:5

Der TSV Lensahn feiert seinen zweiten Sieg im zweiten Match und springt dadurch auf Platz Sechs. Schon ganz früh profitierte die Ippig-Elf durch einen Treffer vom heute ganz stark aufspielenden und technisch versierten Thorben Ratje. Die klar überlegenen Lensahner waren über die gesamte Spielzeit das klar dominante Team. Philipp Kruse erhöhte auf 2:0. Lasse Köppen und wieder Thorben Ratje sorgten für einen beruhigenden Vier-Tore-Vorsprung. Auch Kruse ließ sich nach seinem zweiten Tor von den Kollegen feiern. Der einzige Treffer der SG gelang Daniel Klotz kurz vor dem Ende dieser Begegnung.
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Christian Ippig
*: "Wie schon in Kaköhl gingen wir auch im zweiten Spiel früh in Führung und wie in Kaköhl gab dies uns auch wiederum nicht die nötige Ruhe und defensive Stabilität. Glück hatten wir beim einem Kopfball der SG gegen die Latte nach einem Eckball. Ein von beiden Seiten sehr unruhig geführtes Spiel. Wieder musste die Halbzeitpause herhalten, um die Mannschaft aufzurütteln. Wie ausgewechselt kamen wir aus der Pause und übernahmen bis zum Abpfiff das Kommando. Mit einer kämpferisch und vor allen Dingen spielerisch verbesserten Leistung konnten wir die Führung ausbauen. Immer wieder konnten wir den Spielaufbau der Kührener im Mittelfeld stoppen und schnell umschalten, was zwangsläufig zu den schön herausgespielten Toren führte. Wermutstropfen bleibt der Ehrentreffer der Kührener, der völlig unnötig war. Ein auch in der Höhe verdienter Sieg, nach einer vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit überzeugenden kämpferischen und spielerischen Leistung."

"Eine kleine Anmerkung noch: ich bekam in der ersten Halbzeit aufgrund der neu bzw. erweiterten Regel Fünf die gelbe Karte. Danach sind disziplinarische Maßnahmen gegen Teamoffizielle wie gelbe Karten etc. möglich, wenn sie sich nicht verantwortungsbewusst verhalten. Kann der Täter noch eruiert werden, ist der ranghöchste Trainer zu bestrafen. Allerdings war es hier so, dass ein Zuschauer, der sich in der Nähe der Bank befand, folgendes reingerufen hatte: "Du pfeifst vielleicht einen Mist". Der Assistent machte den Schiri darauf aufmerksam. Dieser zeigte mir daraufhin ohne nachzufragen die gelbe Karte. Auf meine Nachfrage kam nur, dass dies aufgrund der Äußerung geschah und er nicht ermitteln konnte, wer es gesagt hätte. Da es aber ein Zuschauer und kein Teamoffizieller war, eine klare Fehlentscheidung!"

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