01. November 2019 / 16:39 Uhr

Eutin 08 muss „höllisch aufpassen“

Eutin 08 muss „höllisch aufpassen“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
In Eckernförde ist Eutiner Kaltschnäuzigkeit vorm gegnerischen Tor gefragt, auch bei Gerrit Griese (re.), der hier frei vor Oldenburgs Torwart Felix Prokoph aufkreuzt.
In Eckernförde ist Eutiner Kaltschnäuzigkeit vorm gegnerischen Tor gefragt, auch bei Gerrit Griese (re.), der hier frei vor Oldenburgs Torwart Felix Prokoph aufkreuzt. © Jan-Phillip Wottge
Anzeige

Eutin 08 hat gewaltigen Druck. Druck, nicht der erste Fußball-Oberligist zu sein, der gegen den Eckernförder SV verliert. Am Sonntag um 14 Uhr geht es zum Aufsteiger an den Bystedtredder. Mit lediglich einem Punkt aus 13 Spielen ziert der ESV abgeschlagen das Tabellenende. Patzen verboten!

Anzeige
Anzeige

„Wir gehen nicht blauäugig an die Sache. Schließlich hat auch der TSV Kropp einen seiner zwei Punkte gegen uns geholt“, konstatiert 08-Coach Dennis Jaacks und findet lobende Worte für den Aufsteiger aus Eckernförde: „In vielen Spielen sind sie näher dran am Rest der Liga, als es ihr Tabellenstand vermuten lässt. Wir müssen höllisch aufpassen.“ Eutin ist gebrandmarkt. Zu viele Punkte blieben schon gegen vermeintlich leichte Gegner liegen: 1:1 in Kropp, 2:2 gegen SV Frisia 03 Risum-Lindholm und die Husumer SV sowie die 0:2-Schlappe bei Preußen Reinfeld. Immer wieder scheiterten die Rosenstädter trotz Dominanz an der mangelnden Chancenverwertung. „Nur die fußballerische Lösung zu suchen, wird nicht reichen. Wir müssen auch physisch und psychisch stärker sein als Eckernförde. Zur Not bemühen wir auch die Brechstange“, fordert Jaacks Bereitschaft auf allen Ebenen.

Günstigere Personalsituation

Immerhin entspannt sich die personelle Lage vor dem Abstiegskracher deutlich. Moritz Achtenberg (fünfte Gelbe Karte) und Florian Ziehmer (Gelb-Rote Karte) haben ihre Sperren gegen den SV Todesfelde abgesessen. Zudem stiegen auch Kevin Ferchen (Adduktoren) und Tim Röben (Sprunggelenk) wieder ins Teamtraining ein. „Offensiv eröffnen sich uns wieder Optionen. Vielleicht können wir überraschen“, kündigt Jaacks Veränderungen im Gegensatz zur Vorwoche an.

Dennis Meins heuert bei den Rosenstädtern an

Veränderungen wird es auch in der Winterpause geben. Dennis Meins wechselt vom 1. FC Phönix Lübeck ans Waldeck. Der 23-Jährige trainierte bereits beim TSV Pansdorf unter Coach Jaacks. „Ich habe ihn damals aus der U19 des VfB Lübeck nach Pansdorf geholt. Er ist in der Offensive sehr flexibel einsetzbar, kann aber auch auf der Acht spielen. Bei Phönix war er fester Bestandteil der Aufstiegsmannschaft, ehe nach einer Reihe von Transfers ins zweite Glied rutschte. Uns kann er sehr weiterhelfen“, freut sich Jaacks über die Verpflichtung einer weiteren Offensivkraft.

Glosch fehlt wegen einer Gelbsperre

In Eckernförde müssen die Nullachter jedoch auch ohne Meins punkten. „Eckernförde soll der Wendepunkt sein. Unser Anspruch ist es, dort zu gewinnen. Und es wird sicherlich kein fußballerischer Hochgenuss“, krempelt 08-Coach Jaacks verbal die Ärmel hoch. Fehlen wird Lion Glosch, der in Todesfelde seine fünfte Gelbe Karte sah.

Stimmt ab! Wer gewinnt das Spiel?

Mehr anzeigen

Mehr Fußball aus der Region

Klickt euch durch die Fotos zum Landesliga-Derby zwischen dem SVE Comet Kiel und dem TSV Klausdorf:

Comets Jan-Wilhelm Schwaberau (mi.) spielt den Ball an Tobias Skoruppa (li.) vorbei. Zur Galerie
Comets Jan-Wilhelm Schwaberau (mi.) spielt den Ball an Tobias Skoruppa (li.) vorbei. ©
Anzeige
Hier #GABFAF-Supporter werden

Wir kämpfen für den Amateurfußball! Trage Dich kostenlos ein und Du bekommst unseren exklusiven Newsletter mit allem, was den Amateurfußball in Deutschland bewegt. Außerdem kannst Du jeden Monat 2000 Euro Zuschuss für Deinen Verein gewinnen und entscheidest mit, wofür #GABFAF sich als nächstes einsetzt.

ANZEIGE: 50% auf dein Jako Herbst-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN