15. Oktober 2019 / 13:00 Uhr

Eutin 08 schafft es nicht sich beim TSB Flensburg zu belohnen

Eutin 08 schafft es nicht sich beim TSB Flensburg zu belohnen

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Eutins Trainer Dennis Jaacks sah in Flensburg wieder einmal, wie sein Team gleich reihenweise Chancen versiebte.
Eutins Trainer Dennis Jaacks sah in Flensburg wieder einmal, wie sein Team gleich reihenweise Chancen versiebte. © Uwe Paesler
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Für Eutin 08 bleibt der Eckener Platz in der Fußball-Oberliga kein gutes Pflaster. Erneut kehrten die Rosenstädter vom Gastspiel beim TSB Flensburg mit leeren Händen zurück. Nach 96 Minuten auf Augenhöhe unterlagen die Ostholsteiner beim Spitzenteam mit 2:3.

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Eutin 08 tritt im Abstiegskampf auf der Stelle. Doch während die Konkurrenten im Tabellenkeller teilweise hohe Niederlagen einstecken müssen, halten die Nullachter auch gegen die Topteams der Oberliga die Spiele über 90 Minuten offen. „Wir müssen nach so einem Spiel endlich auch mal Punkte auf das Konto holen“, monierte Dennis Jaacks. Der 08-Coach störte sich erneut an individuellen Fehlern seines Teams, die dem TSB den Torerfolg ermöglichten. „Vor dem 0:1 machen wir es erst interessant, weil Nicky Wulf völlig unnötig rauskommt und dann den Ball nicht bekommt“, haderte Jaacks mit seinem Keeper, der auch beim Flensburger Treffer zum 2:1 mit dem Pausenpfiff keine glückliche Figur abgab.

Mangelnde Chancenverwertung

„Der Zeitpunkt des zweiten Tores war psychologisch eine Katastrophe. Gehst du mit dem Unentschieden in die Halbzeit, ergreift man andere Maßnahmen. So läuft man wieder hinterher“, bemängelte der 35-jährige Jaacks und bezeichnete das 2:1 als „Löffeltor“, ob des wenigen Drucks hinter dem Ball. Doch Eutin wehrte sich gegen die drohende Niederlage, blieb nur in der Chancenverwertung so inkonsequent wie in der ersten Halbzeit, als Thies Borchardt zwei Hochkaräter (1./Pfosten/20.) ausließ und lediglich Jesse Schlüter zum zwischenzeitlichen Ausgleich (35.) abstaubte.

Borchardt verpasst das 3:3

Schlüter (70.) per Kopfball aus drei Metern und Achtenberg nach punktgenauer Lahi-Flanke (80.) verpassten freistehend den Ausgleich. „Der TSB hat unsere Fehler immer bestraft. Das war der kleine, aber feine Unterschied“, analysierte Jaacks die Entstehung des vorentscheidenden 3:1-Treffers (85.), dem ein Ballverlust von Max Wichelmann vorausging. „Trotzdem haben wir bis zum Schlusspfiff Charakter gezeigt“, lobte Jaacks die Moral seines Teams, das durch Tim Gürntke den 2:3-Anschlusstreffer markierte (89.), ehe Borchardt die Chance auf das 3:3 in der Nachspielzeit mit einem Schuss über das Tor vergab (95.). „Wir bieten jedem Gegner bis zur letzten Minute Paroli. Das garantiere ich“, versprüht Jaacks Hoffnung auf die Trendwende. Vielleicht schon im Ostholstein-Derby am nächsten Sonnabend (14 Uhr) gegen den Oldenburger SV.

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