11. März 2019 / 13:05 Uhr

Eutin 08 und der TSV Schilksee treten im Abstiegskampf auf der Stelle

Eutin 08 und der TSV Schilksee treten im Abstiegskampf auf der Stelle

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Schon gegen den NTSV Strand 08 fehlte es Eutin an Durchschlagskraft.
Schon gegen den NTSV Strand 08 fehlte es Eutin an Durchschlagskraft. © jpw
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Oberliga Schleswig-Holstein: SC Weiche Flensburg 08 II gewinnt zu Hause gegen Eutin 08 - TSV Schilksee verpasst Aufwärtsspirale mit 0:3-Niederlage bei SV Frisia 03 Risum-Lindholm

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Im Abstiegskampf der Fußball-Oberliga treten der TSV Schilksee und Eutin 08 auf der Stelle. Die Schilkseer unterlagen beim SV Frisia 03 Riusm-Lindholm deutlich mit 0:3 und stehen weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Eutin 08 gelang ebenfalls nicht der erhoffte Befreiungsschlag. Die Rosenstädter verloren beim SC Weiche Flensburg 08 II mit 2:4. Bis auf das Duell zwischen dem TSV Lägerdorf und dem SV Eichede (1:1) fielen alle weiteren Begegnungen aufgrund unbespielbarer Plätze aus.

SC Weiche Flensburg 08 II – Eutin 08 4:2

„Wir haben uns erneut für eine gute Leistung nicht belohnt. Zur Halbzeit muss es 3:1 für uns anstatt 2:1 für Weiche stehen“, haderte Eutins Coach Dennis Jaacks nach der zweiten Niederlage unter seiner Regie. Den ersten Hochkaräter hatten die Gäste, als Fatlind Zymberi frei vor SC-Keeper Ole Rathmann (10.) verzog. Die Gastgeber nutzten hingegen ihre erste Chance durch Thomas Carstensen (16.) zum 1:0. Im zweiten Anlauf behielt Zymberi die Nerven, überlupfte Rathmann und glich aus (27.).

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Doch die Freude währte keine 60 Sekunden. Nach einem Lindner-Luftloch brachte Martin Pitter den SC wieder in Vorlage. Rasmus Tobinski (34.) und Dennis Sauer (35.) ließen hingegen weitere Eutiner Chancen aus. Zwei weitere 08-Fehler ebneten den Flensburgern den Weg zum Heimsieg. Youngster Tim Röben ließ sich vor dem 3:1 (83.) wie ein Schuljunge austanzen, und Jesse Schlüter ging vor dem Elfmeter zum 4:2 (89.) zu ungestüm in den Zweikampf. Nico Bruns hatte für Eutin auf 2:3 verkürzt (84.). jpw

SV Frisia 03 Risum-Lindholm – TSV Schilksee 3:0

„Das gute Gefühl ist erst mal weg. Wir hatten uns viel vorgenommen, haben das aber maximal zehn Minuten im ganzen Spiel umgesetzt“, sagte Schilksees Coach Benjamin Szodruch nach dem Rückschlag im Abstiegskampf. Eindringlich hatte er vor Frisias Standardstärke gewarnt. Doch nach sieben Minuten war die Warnung in den Wind geschrieben: Wie eine Flipperkugel irrte der Ball nach einem Freistoß durch den Schilkseer Strafraum, ehe Jannik Heider zum 1:0 traf.

„Alle taktischen Erwägungen konnten wir über den Haufen werfen“, sagte Szodruch. Frisia verpasste es nachzulegen, scheiterte immer wieder an TSVS-Keeper Nico Ganzel. Erst kurz vor der Halbzeit traf Momme Sönnichsen nach Lorenz-Querpass zum 2:0. „Das war der K.o.-Schlag. Es hätte auch höher ausgehen können“, räumte Szodruch ein. Doch Mads Lorenz erhöhte nur noch auf 3:0 (58.).

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