26. November 2019 / 12:08 Uhr

Eutin 08 vergibt zahlreiche Chancen und verspielt bei Risum-Lindholm eine 2:0-Pausenführung

Eutin 08 vergibt zahlreiche Chancen und verspielt bei Risum-Lindholm eine 2:0-Pausenführung

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Christian Sankowski (links/im Luftkampf gegen PSV Neumünsters Timo Barendt) traf in Lindholm zur Eutiner 2:0-Führung, anschließend luden die Ostholsteiner den Gastgeber ein, ins Spiel zurückzufinden.
Christian Sankowski (links/im Luftkampf gegen PSV Neumünsters Timo Barendt) traf in Lindholm zur Eutiner 2:0-Führung, anschließend luden die Ostholsteiner den Gastgeber ein, ins Spiel zurückzufinden. © Jan-Phillip Wottge
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Frustration. Ratlosigkeit. Eutin 08 bewegt sich in der Fußball-Oberliga in einer Endlosschleife. Erneut brach den Rosenstädtern die mangelnde Chancenverwertung das Genick. Anstatt mit einem Auswärtssieg kehrten die Ostholsteiner nur mit einem 2:2 vom Abstiegskracher beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm zurück.

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„Ich kann mich selbst nicht mehr hören. Es ist immer dieselbe Leier. Wir haben Chancen für mehrere Spiele, spielen zeitweise berauschenden Fußball und der Gegner macht aus zwei Chancen zwei Tore“, ärgerte sich 08-Coach Dennis Jaacks. Noch mehr wurmte den 35-Jährigen die „fehlende Gier“: „Wir verfallen zu schnell in eine gewisse Selbstzufriedenheit. Nur für guten Fußball kann ich mir nichts kaufen, dafür gibt es keine Punkte.“ In Lindholm verspielten die Nullachter eine komfortable 2:0-Halbzeitführung. „Die erste Halbzeit war wie aus einem Guss. Dennoch muss es gemessen an den Großchancen 4:0 oder 5:0 stehen. Wenn wir das dritte Tor erzielen, kommt von Frisia gar nichts mehr“, resümierte Jaacks.

Doch wie schon so oft in dieser Saison halfen die Eutiner kräftig mit, den Platz nicht als Sieger zu verlassen. Tim Röben, der bereits nach 40 Sekunden das 1:0 erzielte, Thies Borchardt und Teamkollegen ließen bis zur Halbzeit acht Hockaräter aus. Lediglich Youngster Paco Pouye legte auf Zuspiel von Christian Sankowski das 2:0 (31.) nach.

Nach Wiederanpfiff trat bei den Eutinern eine gewisse Selbstgefälligkeit ein. Auf dem tiefen und holprigen Rasen wurde es zusehends schwerer, Kombinationsfußball zu spielen. Chancen erspielten sich die Gäste kaum noch. Dafür betätigten sie sich als Steigbügelhalter für die zwei Treffer der Nordfriesen. „Frisia hat nur mit langen Bällen operiert. Das stellte uns eigentlich nicht vor Probleme. Allerdings stellen wir uns bei den Gegentoren dilettantisch an“, monierte Jaacks.

Gemeint war das Zweikampfverhalten von Egzon Lahi in der eigenen Box, das zum Elfmeter (56.) führte: „Der Gegenspieler steht mit dem Rücken zum Tor. Da muss man anders zu Werke gehen. Durch den Strafstoß holen wir Frisa überhaupt erst ins Spiel zurück“, sagte Jaacks.

Gemeint war das passive Verhalten vor dem 2:2 (79.). „Nach einem langen Schlag stehen wir einfach nicht gut, unterbinden nicht den zweiten Ball. Es passt ins Bild, dass der Lindholmer den Ball auch noch genau in den Giebel hämmert“, kommentierte Jaacks den „Sonntagsschuss“ von Marvin Bruhn.

„So kommen wir nicht von der Stelle. Uns fehlt es an Effektivität, aber auch an Galligkeit und Gier. Wir lassen Gegner zu häufig zurück ins Spiel. Das müssen wir schleunigst abstellen“, so Jaacks. Chance vertan, sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Eine Chance bietet sich den Rosenstädtern jedoch noch vor der Winterpause. Am Sonnabend um 14 Uhr kommt Inter Türkspor Kiel zum nächsten Abstiegskracher ans Waldeck.

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