30. Oktober 2018 / 12:52 Uhr

Eutin 08 „verpennt“ beim TSV Bordesholm zwei Punkte

Eutin 08 „verpennt“ beim TSV Bordesholm zwei Punkte

Reinhard Gusner
Kieler Nachrichten
Der Eutiner Kevin Ferchen (li.) kommt unbedrängt vom Bordesholmer Alexander Meyerfeldt zum Schuss, verfehlt aber das Tor.
Der Eutiner Kevin Ferchen (li.) kommt unbedrängt vom Bordesholmer Alexander Meyerfeldt zum Schuss, verfehlt aber das Tor. © Reinhard Gusner
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Das hätte für Eutin 08 wesentlich erfolgreicher ausgehen müssen. Die Rosenstädter führten beim TSV Bordesholm nach einer Stunde Spielzeit mit 3:1 und schienen damit in der Fußball-Oberliga ungefährdet auf ihren vierten Sieg in Folge zuzusteuern.

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Hatte sich die Mannschaft von 08-Coach Lars Callsen schon zu sicher gefühlt? Nach zwei weiteren Einschlägen in ihr Gehäuse musste sie sich am Ende beim Aufsteiger in Bordesholm mit einem 3:3 begnügen.„Dreimal haben wir gepennt, das kostete uns zwei Punkte“, ärgerte sich Lars Callsen zu Recht. Verständlich, denn er sah sein Team die erste Halbzeit deutlich dominieren: „Wir waren bestimmend und haben konsequent wenig zugelassen.“

Nur einmal war seine Defensive nicht im Bilde. Nach dem frühen Eutiner Führungstor von Sebastian Witt (12.) hatte man den Bordesholmer Mika Jöhnck nicht ausreichend im Blick, der prompt für den Ausgleich sorgte (23.). Nur drei Minuten erstickten die Eutiner dann aber schon den Freudenjubel der Gastgeber. Christian Rave bugsierte seinen Freistoß rechts an der Abwehrmauer vorbei und hatte Glück, dass der Bordesholmer Keeper Patrick Dahmen den Ball durch seine Hände zum 2:1 für die Eutiner rutschen ließ. Mit dem 3:1 (61.) von Kevin Hübner schienen die 08er das Spiel für sich wohl schon abgehakt zu haben.

Die Bordesholmer witterten Morgenluft, fighteten plötzlich zurück und trafen auch noch: Malte Lucht erst zum 2:3 (72.), dann scheiterte er an der Latte (75.) und Benedict Klimmek sorgte für das finale 3:3 (77.). Chancen gab es danach noch auf beiden Seiten, wobei Kevin Ferchen (74.) und Marvin Obenaus (90.) für den Eutiner Sieg hätten sorgen können. „Ärgerlich, dass wir in der Schlussphase unnötig ins Schwimmen kamen. Da hätten wir cooler und cleverer agieren müssen“, resümierte Lars Callsen und ergänzte: „Daraus müssen wir jetzt unsere Lehren ziehen.“

Hochgekochte Emotionen sorgten nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichterin Anna-Lena Heidenreich dafür, dass der Eutiner Keeper Lennart Weidner und der Bordesholmer Benedict Klimmek aufeinander losgehen wollten, was glücklicherweise verhindert werden konnte.

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