24. September 2019 / 14:27 Uhr

Eutin 08 will sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen

Eutin 08 will sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Eutin-Coach Dennis Jaacks (Bildmitte) ist von der Qualität seines Kaders überzeugt.
Eutin-Coach Dennis Jaacks (Bildmitte) ist von der Qualität seines Kaders überzeugt. © Uwe Paesler
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Eutin 08 befindet sich in Schieflage. Das 1:3 beim SV Eichede war die vierte Saisonniederlage. Hinzu kommen die drei Punkte Abzug wegen fehlender Schiedsrichter. Nach neun Spieltagen stehen gerade einmal acht Punkte zu Buche – Tabellenplatz 13! Immerhin beträgt das Polster auf den ersten Abstiegsplatz vier Zähler.

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„Wir reden jetzt nicht von Abstiegskampf. Allerdings auch nicht mehr vom Hallenmasters“, sagte 08-Coach Dennis Jaacks nach der unglücklichen Niederlage in Eichede und schob nach: „Das soll nicht überheblich klingen, aber ich bin zu 3000 Prozent davon überzeugt, dass unsere Qualität locker ausreicht, um nicht in Abstiegsnot zu geraten.“ Die Rosenstädter scheiterten in Stormarn einmal mehr an sich selbst. Die Chancenverwertung bleibt in dieser Saison die 08-Crux. Die zwölf erzielten Saisontore unterfüttern das Eutiner Dilemma mit Zahlen. Der Weggang von Torjäger Rasmus Tobinski im Sommer hat eine Lücke gerissen, die bisher nicht adäquat geschlossen werden konnte. Die Chancen sind da, allein es fehlt der Vollstrecker. Kevin Ferchen, Fatlind Zymberi, Christian Sankowski und Kevin Hübner – sie alle brauchen zu viele Chancen.

In Eichede wurde den Nullachtern erneut der Spiegel vorgehalten. Moritz Achtenberg (26.), Hübner (29./40.) und Ferchen (42.) hatten jeweils das Eutiner Führungstor auf dem Fuß, scheiterten aber sowohl an den Ausmaßen eines Fußballtores als auch an SVE-Keeper Marcel Gevert. „Einer muss halt mal rein“, bestätigt Jaacks und sagt: „Ich kann meinem Team gar keine großen Vorwürfe machen. Der Knoten muss mal platzen.“

Jaacks: „Das 0:3 entsprach überhaupt nicht dem Spielverlauf. Momentan fehlt uns einfach auch das Matchglück.“

Wie man effektiv spielt, zeigten die Bravehearts: Jonathan Stöver nutzte die zweite Chance zum 1:0 (44.). Und dann trafen die Eutiner doch noch – allerdings zunächst ins eigene Tor. Kurioserweise schnürte Jesse Schlüter einen Eigentor-Doppelpack (50./62.). Zwei Mal bugsierte der baumlange Innenverteidiger beim Rettungsversuch eine Peters-Flanke vorbei am chancenlosen 08-Keeper Nicky Wulf ins Tor. „Das ist verdammt bitter. Das 0:3 entsprach überhaupt nicht dem Spielverlauf. Wir waren mindestens auf Augenhöhe. Momentan fehlt uns einfach auch das Matchglück“, haderte Jaacks, der in Eichede auf Kapitän Florian Ziehmer und Flügelflitzer Zymberi (beide Probleme mit der Oberschenkelmuskulatur) verzichten musste

Den Blick richtet der 08-Coach indes nach vorne: „Wir müssen uns jetzt am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Gegen den PSV Neumünster haben wir die nächste Möglichkeit. Wir müssen das als Chance begreifen.“ Kevin Ferchen begann damit bereits in Eichede, als er nach punktgenauer Lahi-Flanke per Flugkopfball zum 1:3 traf. Vielleicht ist bei ihm der Knoten schon aufgegangen.

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