22. Januar 2021 / 17:26 Uhr

Ex-96-Trainer Thomas Doll: "Hannover hätte ich mir sparen können"

Ex-96-Trainer Thomas Doll: "Hannover hätte ich mir sparen können"

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Thomas Doll
Mit Thomas Doll stieg Hannover 96 in der Saison 2018/2019 aus der ersten Bundesliga ab. © Swen Pförtner
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"Alles schief gelaufen, was schief gehen konnte": Mit Thomas Doll stieg Hannover 96 am 33. Spieltag der Saison 2018/2019 in die zweite Bundesliga ab. In einem Interview gibt der ehemalige Traingsleiter an, dass seine Deutschland-Rückkehr im Winter 2019 ein Fehler war.

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Januar 2019: Hannover 96 taumelt durch die Bundesligasaison, unter Andre Breitenreiter gelangen den Roten nur drei Siege in 21 Partien. Um den drohenden Abstieg noch zu verhindern entließ der Verein Andre Breitenreiter und holte den ehemaligen BVB und HSV-Trainer Thomas Doll zurück nach Deutschland – das Ergebnis war eine Enttäuschung.

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Abstieg und Trennung nach halbem Jahr

Zuvor trainierrte Doll fast fünf Jahre lang das ungarisch Top-Team Ferencváros Budapest, seine Deutschland-Rückkehr sollte aber nur ein halbes Jahr halten. Nach einer katastrophalen Hinrunde unter Andre Breitenreiter stieg 96 sang und klanglos am 33. Spieltag ab und kämpft seither um den Wiederaufstieg. Gegenüber "Sport1" gab der 54-Jährige in einem Gespräch an, mit seiner Rückkehr einen Fehler gemacht zu haben: "Hannover hätte ich mir sparen können. Da ist alles schief gelaufen, was schief gehen konnte." Seine nächste Trainerstation APOEL Nikosia sollte noch kürzer halten, bereits nach vier Monaten entließen die Zyprioten Doll.

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"Noch mal in Deutschland arbeiten"

Seit Dezember 2019 hatte der ehemalige Profi kein Engegement mehr im Fußball, auch wenn es an der Lust nicht mangelt. Besonders eine Verpflichtung als Übungsleiter in Deutschland könne er sich vorstellen: "Irgendwann noch mal in Deutschland zu arbeiten, wäre eine tolle Sache." Und weiter: "Auch gerne in der 2. Bundesliga." Interessenten scheint es aktuell nicht zu geben.