29. November 2019 / 23:23 Uhr

Ex-Nulldreier Matthias Steinborn: "Wünsche mir, dass Almedin Civa zurückkehrt"

Ex-Nulldreier Matthias Steinborn: "Wünsche mir, dass Almedin Civa zurückkehrt"

Kevin Päplow
Märkische Allgemeine Zeitung
Matthias Steinborn
Matthias Steinborn hofft mit seinem 1. FC Lok in dieser Saison auf den großen Wurf. © Kevin Päplow
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Regionalliga Nordost: Der Ex-Babelsberger Matthias Steinborn kickt mittlerweile beim 1. FC Lok Leipzig. 

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Matthias Steinborn war zwischen 2015 und 2017 Publikumsliebling und Leistungsträger beim SV Babelsberg 03. Auch beim BFC Dynamo schwärmen die eingefleischten Fans von ihrem 'Steini'. Seit der Saison 2018/19 schnürt der Angreifer für den 1. FC Lokomotive Leipzig die Fußballschuhe. Im Zuge der Regionalligapartie bei der VSG Altglienicke hat er sich mit dem SPORTBUZZER über seinen derzeitigen Arbeitgeber, Babelsberg 03 und RB Leipzig unterhalten.

"Wir dürfen nicht das schnelle Anschlusstor fressen", beklagte Steinborn direkt nach dem Spiel bei der VSG Altglienicke. Nach dem 2:2 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark zeigte sich der Angreifer, der seinen siebenten Saisontreffer zum zwischenzeitlichen 2:0 erzielte, aber zufrieden. "Das Remis ist okay", so der Tenor, auch wenn man sich insgeheim doch einen Auswärtssieg erhofft hatte. Dennoch ist für den 1. FC Lokomotive und Matthias Steinborn in der Rückrunde in Sachen Staffelsieg noch alles möglich.

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Der 1. FC Lok verspielt eine 2:0-Führung bei Altglienicke und holt mit einem 2:2 einen Punkt gegen den Tabellenführer. Zur Galerie
Der 1. FC Lok verspielt eine 2:0-Führung bei Altglienicke und holt mit einem 2:2 einen Punkt gegen den Tabellenführer. © Thomas Gorlt
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Wenn Steinborn über seinen Arbeitgeber, deren Tabellenposition sowie die angedachten Ziele spricht, kommt er ins Schwärmen. "Wir sind eine Mannschaft, mit der man rechnen muss. Wir spielen knapp eineinhalb Jahren mit dem gleichen Kern zusammen. Jeder kennt die Laufwege seines Mitspielers und insgeheim hoffen wir, dass wir lange um den Aufstieg mitspielen können. Es ist einfach nur schade, dass man als Meister seiner Staffel dann noch die Relegationsspiele bestreiten muss", moniert Steinborn.

Verlassen kann sich Lok jederzeit auf seine treuen Fans. Das weiß auch Steinborn und lobt sie in den höchsten Tönen. "Die positiv Bekloppten sind immer da. Unsere Fans können immer die paar fehlenden Prozent aus uns herauskitzeln. Wir spielen unter der Woche um 16 Uhr in Bischofswerda und sie sind trotz Arbeitsleben da und pushen uns", berichtet der Torjäger. Markige Worte hat der 30-Jährige hingegen zu dem Bundesligaclub in seiner Stadt parat. "RB gibt es, aber mich interessiert nur Lokomotive Leipzig. Ich wünsche mir daher, dass der FC Bayern München wieder eine grandiose Saison spielt und klar Meister wird", betont der gebürtige Berliner.

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Sorgen macht sich 'Steini' um seinen Ex-Verein aus der Filmstadt. So schaut er generell immer mit einem Auge auf seine Ex-Vereine und deren Ergebnisse. Zum SV Babelsberg 03 hat Steinborn aber eine klare Meinung. "Ich wünsche mir, dass Almedin Civa zurückkehrt. Er ist für mich Babelsberg 03. Wenn ich an Nulldrei denke, dann denke ich an 'Alme'. Es tut mir sehr weh, was dort gerade sportlich passiert. Du hast alles da. Ein geiles Stadion, tolle Fans, gute Trainingsbedingungen und eigentlich eine gute Truppe. Sie haben aber in vielen Partien auch sehr viel Pech gehabt. Sie werden aber in der Rückrunde ihre Punkte holen und definitiv nicht absteigen", hofft der Mann, der für den Kiezverein in 76 Spielen 21 Tore erzielte, dass der aktuell Tabellenvorletzte die Kurve bekommt.

Mit Matthias Boron und Philipp Saalbach hat Babelsberg 03 nach der für Steinborn überraschenden Entlassung von Marco Vorbeck Leitwölfe an der Linie, mit denen er sich noch immer austauscht. "Mit 'Saale' habe ich natürlich noch engen Kontakt. Wir sehen uns auch ab und zu, gerade weil seine Familie aus Grimma kommt, was ja von Leipzig nicht wirklich weit entfernt ist", erzählt Steinborn und hofft, dass sein ehemaliger Mitspieler bald wieder auf dem Platz stehen kann: "Er weiß, wie dreckig diese Liga ist und wie man Punkte holt, um die Klasse zu halten."

Wer am Ende den längeren Atem in der Regionalliga Nordost haben wird – um wieder den Fokus auf das Geschehen an der Spitze der Tabelle zu richten – beantwortet der siebenfache Torschütze in dieser Spielzeit deutlich. "Wenn ein Verein den Aufstieg verdient, dann Lok. Wir haben vor der Saison den Ball flach gehalten und denken von Spiel zu Spiel. Das passt momentan wunderbar", freut sich Steinborn. Ob der beliebte Stürmer allerdings noch einmal für einen Verein in Brandenburg oder Berlin auf Torejagd geht, kann er nicht beantworten. "Der Fußball ist so schnelllebig. Da weiß man nie, was passiert. Fakt ist, dass ich mit meinem Verein in der Rückrunde im 'Karli' gegen Nulldrei spielen werde. Darauf freue ich mich schon sehr. Die Verbindung zu Babelsberg 03 ist nie abgerissen", so Steinborn, stellt aber schmunzelnd klar: "Wenn der Schiedsrichter anpfeift, will ich mithelfen, dass der 1. FC Lok als Sieger vom Platz geht."

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