26. Dezember 2020 / 10:56 Uhr

Ex-BVB-Profi Kevin Großkreutz über ein mögliches Karriereende: "Im Fußball kann es schnell gehen"

Ex-BVB-Profi Kevin Großkreutz über ein mögliches Karriereende: "Im Fußball kann es schnell gehen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Karriere von Kevin Großkreutz befindet sich nach seinem Ende beim KFC Uerdingen in der Schwebe.
Die Karriere von Kevin Großkreutz befindet sich nach seinem Ende beim KFC Uerdingen in der Schwebe. © imago images/Revierfoto
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Wie geht es für Kevin Großkreutz weiter? Der Weltmeister von 2014 und ehemalige BVB-Profi ist seit seiner Trennung vom KFC Uerdingen vereinslos. Gänzlich abschreiben möchte der 32-Jährige die Fortsetzung seiner Karriere jedoch noch nicht, kündigte aber auch eine baldige Entscheidung an.

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Es war eine Trennung mit Nebengeräuschen, als Kevin Großkreutz und Drittligist KFC Uerdingen im Oktober 2020 nach zwei Jahren ihre Zusammenarbeit beendeten. Ein Rechtsstreit über ausbleibende Gehaltszahlungen warfen einen Schatten auf die Beziehung zwischen Klub und Spieler. Seither ist der nun 32-Jährige vereinslos. Das Leben abseits des Sports weiß der Ex-BVB-Profi, der mit der Borussia 2011 und 2012 deutscher Meister wurde, durchaus zu schätzen. "Einerseits ist es schön, denn ich habe mehr Zeit für meine Familie. Die zurückliegenden Jahre hatte ich da wenig Freiraum, ich war mit meinen Klubs viel unterwegs", erklärte er im Interview mit Sport 1.

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Die Zeit ohne Verein habe nach seiner langen Laufbahn als Profi jedoch auch eine Kehrseite. "Andererseits vermisse ich aber auch schon ein wenig den Fußball und das tägliche Leben in diesem Sport", so Großkreutz weiter. Trotz der aktuellen sportlichen Lücke in seiner Vita legt der Weltmeister von 2014 aber nicht die Beine hoch. "Ich trainiere weiter jeden Tag, denn man weiß nie, was passiert. Im Fußball kann es schnell gehen, da will ich natürlich fit bleiben", so Großkreutz, der weiterhin mit einer Fortsetzung seiner Karriere kokettiert. Eine konkrete Entscheidung über seine Zukunft soll zeitnah folgen. "Ganz aufgehört habe ich noch nicht, das entscheide ich Anfang Januar."

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Zuletzt wurden Gerüchte laut, nach denen Großkreutz beim polnischen Erstligisten Wisla Krakau auf dem Zettel steht. Ein interessantes Detail: Dort führt Ex-BVB-Kollege Jakub Blaszczykowski die Mannschaft nicht nur als Kapitän aufs Feld sondern ist zugleich Miteigentümer des Klubs – ein Umstand, der Großkreutz in die Karten spielen könnte. Der 32-Jährige hielt sich zumindest alle Optionen offen. "Ich weiß nicht, ob und in welcher Liga es weitergeht", so Großkreutz und fügte kämpferisch an: "Es ist noch nicht komplett vorbei."



Auch Station im Amateurbereich interessant?

Zuletzt hatte Großkreutz auch eine Station im Amateurbereich nicht ausgeschlossen. Stattdessen verriet er in einem Interview mit den Ruhr Nachrichten, dass er sich einen Wechsel in eine unterklassige Liga gut vorstellen könnte. Dabei nahm Großkreutz mit dem FC Brünninghausen, der TuS Bövinghausen und dem ASC 09 Dortmund drei Klubs aus Dortmund ins Visier. "Warum sollte ich zum Beispiel nicht bei Brünninghausen mit meinem Cousin zusammen spielen oder bei Bövinghausen, die das überragend machen?", sagte der Defensivmann. Auch der ASC Dortmund könnte eine Option für den ehemaligen Bundesliga-Profi sein: "Warum sollte man denen nicht helfen, vielleicht mal in die Regionalliga aufzusteigen?"