23. Januar 2022 / 12:01 Uhr

Ex-Coach Jesse Marsch offenbart Schicksalsschlag vor Start bei RB Leipzig

Ex-Coach Jesse Marsch offenbart Schicksalsschlag vor Start bei RB Leipzig

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jesse Marsch
Jesse Marsch und seine an Brustkrebs erkrankte Frau durchlebten im vergangenen Jahr eine schwere Zeit © imago images
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Der ehemalige Trainer der Roten Bullen durchlebte im vergangenen Jahr eine schwere Zeit: Seine Frau war an Brustkrebs erkrankt. Über ein mögliches Engagement bei einem neuen Verein macht sich der 48-Jährige zwar Gedanken, überstürzen möchte er aber nichts. 

Leipzig. Jesse Marsch hat erstmals von einem schweren privaten Schicksalsschlag vor seinem Amtsantritt bei Fußball-Bundesligist RB Leipzig berichtet. Der im Dezember vom Vizemeister freigestellte Trainer sagte in einem Interview von „The Athletic“, dass bei seiner Frau Kim kurz vor dem Start in Leipzig Brustkrebs diagnostiziert worden sei. „Wir hatten eine harte Zeit, weil wir nicht wussten, ob es behandelbar ist und wie viel Zeit sie noch haben würde. Letztlich hatten wir Glück und es war operierbar“, sagte der 48-Jährige. Eine Chemotherapie blieb seiner Frau erspart. „Ihr geht es jetzt gut“, sagte Marsch.

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In den vergangenen Tagen besuchte Marsch seinen Lehrmeister Ralf Rangnick bei Manchester United. Bei der eigenen Jobsuche will sich der US-Amerikaner aber Zeit lassen. An Anfragen mangelt es nicht. „Es gab Interesse aus fünf, sechs Ligen. Auch aus der MLS, aber ich will in Europa bleiben“, sagte Marsch. „Ich war überrascht über das Interesse nach dem Scheitern in Leipzig. Ich war unsicher, wie die Leute darüber denken würden.“

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RB Leipzig hatte sich Anfang Dezember nach der Niederlage bei Union Berlin von Marsch getrennt, als der Coach selbst noch in der Corona-Quarantäne zu Hause hockte. „Die Mannschaft hat nicht so gespielt, wie ich wollte, das wurde mir zu Hause klar“, sagte Marsch. „Ich will mit einer Mannschaft zusammen sein, stattdessen saß ich in der Küche und schaute Trainingseinheiten, hielt Videokonferenzen. Ich coachte Spiele aus der Küche. Das war furchtbar.“

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