06. Februar 2021 / 15:15 Uhr

Ex-Eicheder Martin Genz bleibt Trainer in Kaltenkirchen

Ex-Eicheder Martin Genz bleibt Trainer in Kaltenkirchen

Bend Strebel
Lübecker Nachrichten
Kaki-Coach Martin Genz, hier noch zu Hartenholmer Zeiten.
Kaki-Coach Martin Genz, hier noch zu Hartenholmer Zeiten. © 54°/Garve
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Die Ligamannschaft der FSG Kaltenkirchen kann auch in Zukunft auf die Dienste von Martin Genz setzen. Der Cheftrainer wird ebenso wie seine Assistenten Roman Ehlert und Marius Kirstein über den 30.06. hinaus an der Seitenlinie des Verbandsligisten stehen. Diesen führte Genz in seiner nun zweijährigen Amtszeit von einem Abstiegsplatz ins gesicherte Mittelfeld der Ligatabelle sowie ins Finale des Segeberger Kreispokals.

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"Ich denke, dass es in der aktuellen Situation selbstverständlich sein sollte, dem sportlichem Umfeld treu zu bleiben", erläutert Genz. "Da wir uns im Verein sehr wohl fühlen, ist uns das auch leicht gefallen. Mit Heiwi Genz (Heinrich-Wilhelm, Vater von Martin Genz, Anm. d. Red.) hat auch der sportliche Leiter zugesagt, sein Amt weiter auszuüben, was für mich und das Trainerteam auch sehr wichtig ist."

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Dass sich Genz' Bilanz bei der Spielgemeinschaft sehen lassen kann, wird allen Seiten die Entscheidung umso leichter gemacht haben und auch ein Grund dafür sein, dass aus dem aktuellen Kader bereits zahlreiche Zusagen für eine neue Saison bei den Schwarz-Weißen vorliegen. "Bei zwei, drei Jungs warten wir noch auf die endgültige Entscheidung. Aber meine Befürchtung, dass einige in der Coronapause zu dem Entschluss kommen würden, dass sie nicht weiter kicken wollen, hat sich zum Glück nicht bestätigt", berichtet der ehemalige Übungsleiter des TuS Hartenholm und des SV Eichede.

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Mit Offensivmann Taylan Güvenir steht bislang lediglich ein Abgang fest. Güvenir peilt einen Wechsel zum SV Rugenbergen in die Oberliga Hamburg an. "Wir haben ihm schon früh signalisiert, dass wir ihm da nicht im Weg stehen werden, wenn er diesen Sprung machen will." Gleichzeitig befände sich die FSG kurz vor dem Abschluss dreier externer Transfers, zwei Neuzugänge stünden bereits fest und würden zeitnah verkündet, so Genz.

Der Süd-Verbandsligist hatte von Dezember bis Mitte Januar eine Winterpause eingelegt und geht nun wieder in den Rhythmus regelmäßiger Trainingseinheiten über, die zum einen in Form von internen Challenges, aber auch über Videoschalten stattfinden. Was den Umgang mit der Saison 2020/21 angeht, würde Genz, wie andere Verantwortliche im Lübecker Fußballland, das 'Hamburger Modell' bevorzugen.

"Ich denke, dass die aktuelle Saison sportlich in keinster Weise repräsentativ ist und daher eine Wertung nicht in Frage kommt. Der Wille des Verbandes, doch noch sportliche Entscheidungen zu ermöglichen, ist natürlich nachvollziehbar und in einer Weise auch ehrenvoll, aber für realistisch halte ich das nicht. Kein Team wird nach einer so langen Pause mit nur zwei Wochen Vorbereitung ernsthaft wieder in den Ligabetrieb einsteigen können."