08. August 2020 / 17:51 Uhr

Ex-96-Profi Waldemar Anton will beim VfB Stuttgart vorangehen

Ex-96-Profi Waldemar Anton will beim VfB Stuttgart vorangehen

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
 Waldemar Anton hat Spaß beim Training mit seinen neuen Teamkollegen beim VfB Stuttgart.
Waldemar Anton hat Spaß beim Training mit seinen neuen Teamkollegen beim VfB Stuttgart. © imago images/Michael Weber
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Seit einer Woche ist Ex-96-Spieler Waldemar Anton für den VfB Stuttgart am Ball. Dort möchte sich der 24-Jährige nicht verstecken – egal auf welcher Position. "Kommandos sind extrem wichtig", betont Anton.

Waldemar Anton will sich nicht verstecken. Der Neuzugang des VfB Stuttgart meint damit nicht, dass er in der Kabine gleich von Beginn an den Lautsprecher gibt. Aber auf dem Trainingsplatz, erzählt Anton, da lässt sich das gar nicht vermeiden. Dort sei es egal, „ob man eine Woche oder fünf Jahre dabei ist“, sagt der Defensivspezialist. „Da sind Kommandos extrem wichtig. Darum versuche ich, auf dem Platz voranzugehen.“

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Die Zeit von Waldemar Anton bei Hannover 96 in Bildern

Waldemar Anton ist ein Hannover-Junge mit Wurzeln in Usbekistan und im Stadtteil Mühlenberg. Sein Vater war Leistungsschwimmer, er selbst ist ein Mathe-Ass mit Abitur. Aber „Waldi“ durfte sich schon länger ausrechnen, dass es was wird mit seiner Profi-Karriere. Vom Mühlenberger SV kam er 2008 in die 96-Jugend. In der Saison 2013/2014 erreichte Anton mit der A-Jugend das Endpsiel um die deutsche Meisterschaft. Zur Galerie
Waldemar Anton ist ein Hannover-Junge mit Wurzeln in Usbekistan und im Stadtteil Mühlenberg. Sein Vater war Leistungsschwimmer, er selbst ist ein Mathe-Ass mit Abitur. Aber „Waldi“ durfte sich schon länger ausrechnen, dass es was wird mit seiner Profi-Karriere. Vom Mühlenberger SV kam er 2008 in die 96-Jugend. In der Saison 2013/2014 erreichte Anton mit der A-Jugend das Endpsiel um die deutsche Meisterschaft. ©

Jüngster Kapitän der Bundesliga

Anton ist 24 Jahre alt und hat in seiner vergleichsweise noch jungen Karriere schon viel erlebt. Mit Ex-Klub Hannover 96 stieg er ab, auf und wieder ab. Im August 2018 beförderte ihn André Breitenreiter im Alter von 22 Jahren zum damals jüngsten Kapitän der Bundesliga, Monate später setzte Thomas Doll ihn wieder ab.

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Große Bemühungen vom VfB Stuttgart

In Stuttgart sei für ihn nur entscheidend, „auf jeden Fall“ zu spielen. Auf welcher Position, spielt eine untergeordnete Rolle. „Ich bin ein Typ, der Vertrauen braucht vom Manager und vom Trainer“, sagt Anton. Genau deshalb ist er auch zum VfB gewechselt. „Die Art und Weise, wie der VfB sich um mich bemüht hat, war ausschlaggebend.“ Eine Spitze in Richtung seines Ex-Klubs? Unklar.