27. August 2021 / 09:04 Uhr

Ex-HSV-Profi Amadou Onana nach Lille-Transfer: "Alles schneller und besser hier"

Ex-HSV-Profi Amadou Onana nach Lille-Transfer: "Alles schneller und besser hier"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Amadou Onana wechselte vor der Saison vom Hamburger SV zum OSC Lille.
Amadou Onana wechselte vor der Saison vom Hamburger SV zum OSC Lille. © IMAGO/PanoramiC
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Vom früheren Bundesliga-Dino zum französischen Überraschungsmeister: Amadou Onana wechselte vor der Saison vom Hamburger SV zum OSC Lille - und bleibt dem HSV nach eigenen Aussagen als Fan erhalten.

Auch nach seinem Wechsel zum französischen Meister OSC Lille verfolgt Amadou Onana das Geschehen beim Hamburger SV. "Ich bin weiterhin HSV-Fan. Die Truppe, das sind doch auch immer noch meine Jungs", sagte der 20-Jährige in einem Interview dem Hamburger Abendblatt. "Ich habe auch noch regelmäßig mit vielen der Jungs Kontakt: mit Jan Gyamerah, Jonas David, Josha Vagnoman und Aaron Opoku zum Beispiel."

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Onana hatte sich im Sommer vom hanseatischen Zweitligisten Richtung Lille verabschiedet und spielt mit seinem neuen Verein in dieser Saison in der Champions League. "Es ist natürlich alles schneller und besser hier", sagte er zum Unterschied zwischen der französischen Ligue 1 und der deutschen 2. Bundesliga. "Bei allem Respekt vor meinen früheren Kollegen beim HSV. Hier wird schon ein anderer Fußball gespielt, an den ich mich erst einmal gewöhnen muss."

Der HSV kassierte für den defensiven Mittelfeldspieler sieben Millionen Euro, nachdem der Belgier ein Jahr zuvor ablösefrei von der TSG 1899 Hoffenheim gekommen war. Onana traut den Hamburgern durchaus den Bundesliga-Aufstieg zu. Das habe er aber auch schon vor der vergangenen Saison gesagt, räumte er ein.

"Mit diesem Kader muss man aufsteigen"

"Mit diesem Kader und dieser Mannschaft muss man aufsteigen", sagte Onana. "Ich bin auch überzeugt von der Art und Weise, wie Tim Walter jetzt Fußball spielen lässt. Der HSV kann Großes erreichen!" Aber das hätte der HSV auch schon in der vergangenen Saison gekonnt – "und leider haben wir es nicht geschafft. Und trotzdem: Der HSV gehört in die Bundesliga, und ich werde fest die Daumen aus Frankreich drücken."