17. Januar 2017 / 22:30 Uhr

Ex-Nationalspieler aus Moldawien trifft für Meine

Ex-Nationalspieler aus Moldawien trifft für Meine

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Voll integriert: Die Moldawier Radu Grosu (über der Flagge links) und Alexandru Grosu (über der Flagge rechts) sorgen beim TSV Meine für reichlich Tore.
Voll integriert: Die Moldawier Radu Grosu (über der Flagge links) und Alexandru Grosu (über der Flagge rechts) sorgen beim TSV Meine für reichlich Tore.
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Meine. Ehemalige Nationalspieler erwartet man in der 2. Fußball-Kreisklasse Gifhorn 2 eher nicht, der TSV Meine hat mit Alexandru Grosu aber einen im Kader. Außerdem kickte er schon in der höchsten Liga seiner Heimat Moldawien - wie auch sein Cousin Radu, der ebenfalls beim TSV spielt.

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Dort sind sie Teil der torgefährlichsten Offensive der Liga: Neben Kevin Langner (12 Treffer) und Tim Brandes (10) sorgen Alexandru (9) und Radu (Spitzenreiter mit 17) für reichlich Grund zum Jubeln. „Wir bauen sie richtig gut ein“, freut sich Meines Coach Rico Brandes über das Duo.

Der Kontakt kam über den langjährigen Meiner Spieler Vasile Dudca zustande. „Er ist ebenfalls Moldawier und kennt die beiden aus seiner Heimat“, erklärt Brandes. „Vasile ist selbstständig und konnte beiden Arbeit in seiner Firma vermitteln.“ So kamen die Moldawier also nach Meine, und brachten ein ansehnliches Renommee mit: Während Radu Grosu (26) 30 Einsätze in der Divizia Nationala mit Acadamia Chisinau vorweisen kann, lief Alexandru (28) 62 Mal auf, zuletzt mit dem FC Tiraspol, und kann auf acht U21-Nationalspiele sowie einen A-Länderspieleinsatz gegen Andorra zurückblicken.

„Sie sind Hochkaräter“, so Brandes weiter. „Und wirklich gute Leute. Sie sind mit Freunden und Familie nach Deutschland gekommen und wirklich Fußball-begeistert.“ Neben den etablierten Meiner Fans seien auch die Moldawier bei jedem Spiel dabei, zu Hause wie auswärts. „Einige sprechen Deutsch, Radu und Alexandru allerdings noch nicht“, sagt Brandes. Die Verständigung klappt trotzdem: Dudca fungiert häufig als Übersetzer, „aber Fußball ist eben Universalsprache“, so Brandes. „Sie lernen jedoch schon fleißig Deutsch.“

Angst wegen eines eventuellen Abgangs der Grosus muss der Tabellenzweite nicht haben. „Klar sind andere Mannschaften auf ihre Leistungen aufmerksam geworden“, sagt Brandes. „Aber die beiden haben versichert, dass sie bei uns bleiben wollen.“

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