22. Dezember 2017 / 18:43 Uhr

Ex-Profi Stefan Schnoor kickt beim Confima-Cup in Lübeck mit

Ex-Profi Stefan Schnoor kickt beim Confima-Cup in Lübeck mit

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Stefan Schnoor kickt am 29. Dezember beim Confima-Cup selbst mit.
Stefan Schnoor kickt am 29. Dezember beim Confima-Cup selbst mit.
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Der Sportdirektor des VfB Lübeck ist der Star der „Buzzer-Boys“ am 29. Dezember in der Hansehalle .

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Nachdem Stefan Schnoor seine aktive Laufbahn längst beendet hat, läuft der Ex-Profi für den guten Zweck in Traditionsmannschaften auf. Dass der 46-jährige Sportdirektor des VfB Lübeck nichts verlernt hat, will er am 29. Dezember, dem Lübecker Publikum unter Beweis stellen. Dann nämlich kickt Schnoor beim 11. Confima-Cup des FC Dornbreite (Hansehalle, ab 16.30 Uhr) erstmals im Trikot der „Buzzer-Boys“, der Auswahl des LN-Sportbuzzers und dreifachen Cupverteidigers. Die LN sprachen mit ihm über den Budenzauber.

Lübecker Nachrichten: Wie halten sie sich fit?

Stefan Schnoor: Ich mache relativ viel Fitness, Krafttraining und gehe aufs Laufband. Wenn es die Zeit erlaubt, gehe ich auch gern eine Runde Golf spielen. Ansonsten ist in der Halle ja der Vorteil, dass man nicht durchspielen muss. 

LN: Wann standen sie das letzte Mal auf dem Platz?

Schnoor: Am 5. August mit der Uwe-Seeler-Traditionself unter anderem mit Thomas Helmer, Frank Mill, David Odonkor und Günter Hermann.

LN: Was macht den Reiz des Indoor Fußballs aus?

*Schnoor: *Ich mag die Atmosphäre unterm Hallendach. Zudem ist die Intensität gut und hoch. Es geht hin und her. In der Halle zeigt sich, wer praktisches Verständnis hat. 

LN: Früher haben die Profiteams selbst noch in der Halle gespielt.

Schnoor: Schuld daran ist die kurze Wintervorbereitung. Nicht zuletzt haben die Bundesligisten irgendwann ihre Stars nicht mehr spielen lassen. Zu meiner aktiven Zeit war das anders. Da hatten wir alle Bock. Im Laufe der Zeit kam dann immer mehr Geld durch Fernsehübertagungen in den Topf, desto ehrgeiziger wurde alles. 

LN: Beim Confima-Cup könnte es zu einem direkten Duell mit den VfB-Jungs kommen.

Schnoor: Sie sollen sich schon mal Schienbeinschoner anziehen (der Ex-Profi grinst, die Red.). Wir wollen gucken, dass wir Benni Gommert im Tor einen reinhauen. Vergessen darf man aber nicht, dass die Jungs 20 oder 25 Jahre jünger sind. Da sie vor allem im Läuferischen klar im Vorteil sind, müssen wir halt ein bisschen cleverer spielen. Das wichtigste ist, dass der Spaß im Vordergrund steht. 

LN: Wie groß ist die Freude auf den Cup in der Lübecker Hansehalle?

Schnoor: Wie gesagt, ich spiele gern in der Halle und habe richtig Lust. Freitagabend, was gibt es schöneres. Ich hoffe, da wird richtig was los sein. Ich freue mich auf meine Mitspieler bei den Buzzer-Boys. 

LN: Was hat der Sportdirektor in der Winterpause zu tun – oder ist es ruhig?

Schnoor: Man merkt schon, dass es ruhiger ist. Trotzdem gibt es einiges zu tun. So habe ich zuletzt noch einige Gespräche an der Lohmühle geführt. Außerdem gucken wir schon in Richtung der kommenden Saison und sichten neue Spieler. Im Winter personell etwas zu machen, finde ich generell schwieriger.

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