19. Mai 2020 / 11:38 Uhr

Ex-Trainer Friedhelm Funkel dämpft Europa-Träumereien des 1. FC Köln: „Mal die Kirche im Dorf lassen“

Ex-Trainer Friedhelm Funkel dämpft Europa-Träumereien des 1. FC Köln: „Mal die Kirche im Dorf lassen“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der ehemalige Trainer Friedhelm Funkel warnt den 1. FC Köln vor zu großen Ambitionen. 
Der ehemalige Trainer Friedhelm Funkel warnt den 1. FC Köln vor zu großen Ambitionen.  © (c) Copyright 2020, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Der ehemalige Coach von Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Köln, Friedhelm Funkel, hält die Träumereien von einer Kölner Europa-League-Teilnahme für überzogen. Vor dem direkten Bundesliga-Duell sieht er beide Mannschaften auf Augenhöhe. 

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Friedhelm Funkel empfiehlt seinem früheren Verein 1. FC Köln vor dem Derby gegen seinen anderen Ex-Klub Fortuna Düsseldorf, auch mal „die Kirche im Dorf zu lassen“. Hintergrund für Funkels Einschätzung sind die Träumereien im FC-Umfeld vom Europapokal. „Aber der Verein ist immer noch ein Aufsteiger“, sagte Funkel im Interview des Express. „Europa ist noch weit weg.“

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Funkel sieht FC und Fortuna auf Augenhöhe

Die Kölner stehen vor dem Duell am Samstag gegen den rheinischen Rivalen zehn Punkte vor der Fortuna in der Tabelle und haben als Zehnter sechs Zähler Rückstand auf die Europa-League-Ränge. Funkel sieht seine Ex-Teams aber „auf Augenhöhe“: „Ich messe die Qualität nicht an der aktuellen Tabelle, sondern an den Mannschaften.“ Auch die Kölner müssten noch „fünf, sechs Punkte für die Rettung“ holen.

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Funkel war Anfang des Jahres in Düsseldorf beurlaubt worden. Der 66-Jährige bemängelte, dass die Fortuna unter Nachfolger Uwe Rösler trotz guter Spiele zu wenig Siege geholt habe. „Das sind verschenkte Punkte“, meinte Funkel, der am Sonntag (18 Uhr) auf ein 2:1 der Fortuna hofft: „Ich hatte eine wunderschöne Zeit beim FC und sympathisiere mit dem Verein, der Stadt und den Menschen. Aber mein Fußballherz gehört nach den fünf tollen Trainerjahren Düsseldorf.“ In Köln hatte Funkel von Februar 2002 bis Oktober 2003 gearbeitet.