17. September 2019 / 16:55 Uhr

Ex-Werder-Trainer Skripnik warnt Wolfsburg vor der Konterstärke der Ukrainer

Ex-Werder-Trainer Skripnik warnt Wolfsburg vor der Konterstärke der Ukrainer

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Viktor Skripnik hat gerade gegen den FC Olexandrija (l. Yevhen Banada) gespielt.
Viktor Skripnik hat gerade gegen den FC Olexandrija (l. Yevhen Banada) gespielt. © imago images / Revierfoto
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Am Donnerstagabend (21 Uhr) startet der VfL Wolfsburg in die Europa League - und zwar gegen den FC Olexandrija, die große Unbekannte aus der Ukraine. Viktor Skripnik jedoch kennt den VfL-Gegner, er hat gerade gegen ihn verloren...

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Kennen Sie Valerii Luchkevych, Yevhen Banada oder Denys Bezborodko? Nein? Nicht so wild! Spätestens am Donnerstagabend (21 Uhr), wenn der VfL Wolfsburg gegen die große Unbekannte FC Olexandrija in die Europa League startet, werden auch die VfL-Fans wissen, wer Banada und Co. sind. Viktor Skripnik kennt diese Spieler seit ein paar Wochen. Seit Sommer ist der ehemalige Spieler und Trainer von Werder Bremen (gewann mit dem Klub von der Weser 2004 das Double) zurück in der Ukraine, der 49-Jährige trainiert da Sorja Luhansk, mit dem er gerade gegen Olexandrija verlor...

Am vierten Spieltag der Premier-Liga hatte es für den ehemaligen Abwehrspieler mit seinem neuen Team ein 1:2 gegen Olexandrija gegeben. „Eine ärgerliche Niederlage, aber nicht unverdient“, schildert Skripnik im Gespräch mit dem SPORTBUZZER und fügt hinzu: „Sie haben gegen uns auf Konter gesetzt – das werden sie auch in Wolfsburg machen. Hinten stehen sie kompakt, nach vorn geht‘s über Konter.“ „Sie haben zwei, drei Spieler, auf die man aufpassen muss – einer ist Valerii Luchkevych, der von Standard Lüttich geholt worden ist. Er hat Mut, hat keine Angst vor größeren Mannschaften“, sagt Skripnik über den Mittelfeldspieler, der auf der rechten Seite für Dampf sorgt.

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<b>Oliver Glasner (Trainer des VfL Wolfsburg):</b> Es ist spannend, wenn Europacup-Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich, Belgien und der Ukraine in einer Gruppe vertreten sind. Ich erwarte spielstarke Gegner aus Belgien und Frankreich, wobei man die Ukrainer auch nicht unterschätzen darf. Wir werden uns mit allen drei intensiv auseinandersetzen und freuen uns, sich mit ihnen zu messen. Unser Ziel ist es, in der Europa League zu überwintern – dafür werden wir sehr gute Leistungen benötigen. Zur Galerie
Oliver Glasner (Trainer des VfL Wolfsburg): "Es ist spannend, wenn Europacup-Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich, Belgien und der Ukraine in einer Gruppe vertreten sind. Ich erwarte spielstarke Gegner aus Belgien und Frankreich, wobei man die Ukrainer auch nicht unterschätzen darf. Wir werden uns mit allen drei intensiv auseinandersetzen und freuen uns, sich mit ihnen zu messen. Unser Ziel ist es, in der Europa League zu überwintern – dafür werden wir sehr gute Leistungen benötigen. ©
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Banada ist der Star des Teams

Vorn verfügt der VfL-Gegner „mit Artem Sitalo oder Denys Bezborodko über viel Robustheit“. Olexandrija spielt im 4-3-3-System, bei Ballverlust lassen sich die beiden Außen nach hinten fallen, so das aus dem 4-3-3 ein 4-1-4-1 wird, in dem sie dem Gegner dann wenig Räume lassen. Skripnik: „Sie setzten auf viele junge Spieler – das sind Spieler, die nie aufgeben, sondern um jeden Meter kämpfen. Sie sind bissig.“

Star des Teams ist Yevhen Banada, der defensive Mittelfeldspieler hat hat einen Marktwert von 1 Million Euro (Quelle: Transfermarkt.de). Bremens Ex-Trainer „Für ukrainische Verhältnisse ist das richtig gut, aber natürlich längst nicht vergleichbar mit den Marktwerten, die die Wolfsburger Spieler haben.“ Kapitän des Teams ist der 36-Jährige Andrii Zaporozhan, der in dieser Saison aber erst 18 Minuten gespielt hat. Skripnik: „Von ihm kann man nicht erwarten, dass er hin und her marschiert, aber er hat halt viel Erfahrung - sein Wort zählt, er ist ein ganz wichtiger Spieler in der Kabine.“

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Skripnik: VfL ist der Favorit

Verantwortlich für den Erfolg ist vor allem Trainer Volodymyr Sharan. Der 47-Jährige ist seit 2013 Trainer der Ukrainer, als Spieler gewann er dreimal in Folge die Meisterschaft mit Dynamo Kiew. Skripnik: „Ein berühmter Mann bei uns in der Ukraine. Ich kenne ihn gut, wir haben unter anderem in der Nationalmannschaft zusammengespielt.“

Hat er seinen Kumpel Skripnik schon angerufen? Der Ex-Bremer schmunzelnd: „Nein, kann aber sein, dass er das noch macht.“ Skripnik fügt hinzu: „Keine Frage, die Wolfsburger sind Favorit, aber jeder weiß: Im Fußball kann alles passieren. Das wird keine leichte Partie für den VfL. Olexandrija ist heiß, für sie ist das ein Kracher-Spiel.“ Eines, „in dem alles passieren kann“.

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