21. Juni 2017 / 06:11 Uhr

Dauerkarten in der Bundesliga 2017/2018: Ticket-Preise, Erhöhungen, alle Vereine

Dauerkarten in der Bundesliga 2017/2018: Ticket-Preise, Erhöhungen, alle Vereine

Stefan Döring und Sebastian Harfst
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der VfL Wolfsburg verkauft die günstigsten Dauerkarten der Liga, beim Hamburger SV sind sie am teuersten.
Der VfL Wolfsburg verkauft die günstigsten Dauerkarten der Liga, beim Hamburger SV sind sie am teuersten. © imago/Montage
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Acht Bundesliga-Klubs erhöhen die Karten-Preise. Preise, Erhöhungen, Besonderheiten: Beim HSV sind Tickets am teuersten. In Wolfsburg ist es am günstigsten. Beim FC Bayern bleibt's gleich.

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Der Ansturm auf die Dauerkarten in der Bundesliga, die am 18. August startet, ist eröffnet. Wo ist die Bundesliga – unterhalb der Logen und VIP-Plätze – am teuersten? Wer hat die Preise am drastischsten erhöht. Das Fußballportal SPORTBUZZER hat bei allen 18 Bundesligavereinen nachgefragt. Gleich acht Klubs erhöhen die Preise, beim HSV müssen die Fans am meisten zahlen. Der Dauerkartenreport.

Wird der Stadionbesuch immer teurer? Grundsätzlich ja! Fast die Hälfte der 18 Bundesligisten hat ihre Dauerkarten im Vergleich zur Vorsaison verteuert. Der Preis für die günstigste Karte (Stehplatz) stieg im Schnitt zwar vergleichsweise moderat von 182,40 Euro auf 182,70 Euro. Für die teuren Tickets müssen die Fans in der neuen Saison aber gleich mehr als 30 Euro zusätzlich im Schnitt berappen (2016/2017: 662,81 Euro – 2017/2018: 694,65 Euro). Ein Plus von fast 3,1 Prozent, dem aktuell eine Inflationsrate von 1,4 Prozent gegenübersteht. Teure Bundesliga!

Die Dauerkartenpreise der Saison 2017/2018

FC Bayern München | Stehplatz ohne Ermäßigung: 145 Euro | Sitzplatz ohne Ermäßigung: 765 Euro Zur Galerie
FC Bayern München | Stehplatz ohne Ermäßigung: 145 Euro | Sitzplatz ohne Ermäßigung: 765 Euro ©
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Wo ist es am teuersten?

Die teuerste Dauerkarte gibt es beim Hamburger SV. Stolze 806,70 Euro müssen die Fans der Hanseaten für geballte Erstligatradition bezahlen (Platz zwei: Eintracht Frankfurt mit 803 Euro). Im Preis inbegriffen: ein Aufschlag von 1,70 Euro für die Stiftung Leistungssport. Auch das billigste HSV-Saisonticket ist im Bundesliga-Vergleich das teuerste – 224 Euro. Auf Platz zwei in dieser Kategorie: Borussia Dortmund mit 211,50 Euro.

Um den Absatz der insgesamt 28 500 Dauerkarten müssen sich die Hamburger trotz der hohen Preise nicht sorgen. „Die Wartezeit für unseren Stehplatzbereich auf der Nordtribüne kann derzeit bis zu vier Jahre betragen“, teilte der HSV auf SPORTBUZZER-Anfrage mit. Zum Vergleich: Liga-Primus FC Bayern München nimmt wie in der vergangenen Saison 750 Euro für die teuerste Dauerkarte.

Wer hat am meisten erhöht?

Die Aufsteiger! Hannover 96 und der VfB Stuttgart lassen ihre Fans am meisten draufzahlen. Die teuerste Dauerkarte für die hannoversche HDI-Arena kostet jetzt fast 26,4 Prozent mehr, in der Mercedes-Benz-Arena wurden fast 22 Prozent draufgeschlagen. Aber: Die Erhöhungen müssen im Verhältnis zu den vorherigen Zweitligapreisen interpretiert werden. Der VfB teilte auf Anfrage mit: „Die Preise sind analog unserer letzten Spielzeit in der Bundesliga.“

Gleiches gilt auch für Hertha BSC, die in dieser Saison dieselben Dauerkartenpreise aufrufen, wie in der vergangenen Saison. (An dieser Stelle hatten wir zunächst berichtet, dass sich die Preise für die teuersten Dauerkarten um fast 20 Prozent erhöht hätten. Diesen höchst bedauerlichen Fehler bitten wir zu entschuldigen!).

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Wo kommen Fans am günstigsten ins Stadion?

Wie in der Vorsaison beim VfL Wolfsburg. Beim VW-Klub kostet die günstigste Saisonkarte unverändert 130 Euro, die teuerste 400 – und damit trotz vieler teurer Stars im Team weniger als halb so viel wie beim HSV und in Frankfurt. „Der VfL Wolfsburg ist ein fan- und familienfreundlicher Verein, was sich nicht nur in den Dauerkartenpreisen niederschlägt. Wir freuen uns mit unseren Anhängern, dass wir auch in die Spielzeit 2017/2018 2018 - unsere 21. Bundesligasaison, worauf wir sehr stolz sind - mit einer stabilen Preisstruktur gehen können und auf die Fans keine Erhöhungen der Ticketpreise zukommen“, sagte VfL-Geschäftsführer Tim Schumacher.

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