16. Juni 2020 / 16:05 Uhr

Exklusiv: Kai Havertz zieht es zu Real Madrid – Leverkusen lehnt erstes Transfer-Angebot ab

Exklusiv: Kai Havertz zieht es zu Real Madrid – Leverkusen lehnt erstes Transfer-Angebot ab

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nach <b>SPORT</b>BUZZER-Informationen zieht es Kai Havertz im Sommer nach Spanien. Heißester Kandidat ist Real Madrid.
Nach SPORTBUZZER-Informationen zieht es Kai Havertz im Sommer nach Spanien. Heißester Kandidat ist Real Madrid. © imago images/Pool
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Nach SPORTBUZZER-Informationen möchte Supertalent Kai Havertz gern zu den "Königlichen" wechseln – doch ein erstes Angebot aus Spanien hat Bayer Leverkusen abgelehnt.

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Es ist die aktuell spannendste Frage im deutschen Fußball – und gleichzeitig eine der meistdiskutierten auf dem internationalen Transfermarkt: Wo spielt DFB-Star Kai Havertz in der nächsten Saison?

Der Vertrag des 21-Jährigen Supertalents bei Bayer 04 Leverkusen läuft zwar noch bis 2022 – ohne Ausstiegsklausel –, dennoch wäre es überraschend, sollte Havertz auch über den Sommer hinaus in der Bundesliga auflaufen. Weder ein Verbleib bei Bayer noch ein Wechsel innerhalb Deutschlands, zum FC Bayern München oder zu Borussia Dortmund, scheinen aktuell realistisch zu sein.

Real Madrid möchte zwei Spieler mit Kai Havertz verrechnen

Wie der SPORTBUZZER erfuhr, zieht es Havertz nach Spanien. Real Madrid ist derzeit wohl der heißeste Anwärter auf eine Verpflichtung, hat bei Bayer sogar bereits ein erstes Angebot hinterlegt. Allerdings soll dieses nach SPORTBUZZER-Informationen weit weg von den 100 Millionen Euro liegen, die Bayer intern als Mindestgrenze festgelegt und auch so Havertz' Management, bei dem auch sein Bruder Jan arbeitet, mitgeteilt hat. Stattdessen möchten die "Königlichen" zwei Spieler "verrechnen", von denen die Leverkusener Verantwortlichen allerdings nicht vollends überzeugt sein sollen.

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Real ist dennoch Havertz' Wunschklub, er hat den Weg von Toni Kroos genau verfolgt und möchte dort eine ähnliche Traumkarriere hinlegen wie sein Leverkusener Vorgänger, der unter anderem viermal die Champions League gewann. Bei den Madrilenen könnte er Vizeweltmeister Luka Modric ersetzen.

Auch der FC Barcelona hat das deutsche Juwel auf dem Zettel – genau wie etliche Klubs aus der Premier League, unter anderem der FC Chelsea, der aktuell aufrüstet und sich bereits die Dienste von Havertz' Nationalmannschaftskollegen Timo Werner (RB Leipzig) gesichert hat. Chelsea-Eigentümer Roman Abramowitsch soll bereit sein, die 100-Millionen-Ablöse zu zahlen. Mit dem Verkauf von N'Golo Kanté und Jorginho möchte er die Summe offenbar wieder reinholen. Abramowitsch soll sogar persönlich mit Havertz telefoniert haben, um ihm das neue "Projekt Chelsea" schmackhaft zu machen. Wie der SPORTBUZZER erfuhr, soll der spanische Fußball den Mittelfeldspieler allerdings mehr reizen als der englische.

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Bayer-Geschäftsführer Carro: "Viele Vereine haben Interesse an ihm"

Bayers Geschäftsführer Fernando Carro hatte bezüglich der Zukunft des umworbenen Spielers gesagt: "Bei Kai Havertz sehe ich, dass viele Vereine Interesse an ihm haben. Kai ist seit zehn Jahren bei uns. Ich sehe den Wunsch des Spielers, irgendwann in naher Zukunft einen Schritt zu machen." Dies müsse man genauso respektieren wie die Tatsache, dass er einen Vertrag bis 2022 in Leverkusen habe. "Man muss versuchen, eine Lösung zu finden, bei der das Ziel des Spielers mit unserem in Einklang gebracht werden kann. Zurzeit kann niemand sicher sagen, was passieren wird." Sportchef Rudi Völler sieht Bayer aber nach wie vor "in einer guten Position. Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass er bei uns bleibt."

Havertz war in diesem Kalenderjahr mit 19 Scorerpunkten an mehr Toren beteiligt als jeder andere Spieler in Europas Topligen. Er erzielte als erster Spieler überhaupt 35 Bundesliga-Treffer vor dem 21. Geburtstag. Mit Leverkusen möchte er sich an den letzten drei Spieltagen für die Champions League qualifizieren – und dann nach Spanien wechseln.