24. April 2022 / 19:32 Uhr

Fabian Keitsch pariert Elfmeter: SG Niederlehme zieht an Preußen Beeskow vorbei

Fabian Keitsch pariert Elfmeter: SG Niederlehme zieht an Preußen Beeskow vorbei

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
SGN-Keeper Fabian Keitsch (r.) hält diesen schlecht geschossenen Foulstrafstoß von Sebastian Gottschall (l.). 
SGN-Keeper Fabian Keitsch (r.) hält diesen schlecht geschossenen Foulstrafstoß von Sebastian Gottschall (l.). © Oliver Schwandt
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Landesklasse Ost: Niederlehme-Keeper zeigt beim 4:1-Erfolg gegen den FSV Preußen Beeskow seine Stärken auf der Linie.

„Mit einem Sieg konnten wir die Gäste in der Tabelle überholen. Genau mit dieser Einstellung sind wir auch in die Begegnung gegangen“, sagte Niederlehme-Trainer Stephan Rosenberg nach dem absolut verdienten 4:1-Heimerfolg seines Teams gegen Preußen Beeskow. Wie es Rosenberg im Vorfeld auch bereits angesprochen hatte, schob sich seine Mannschaft in der Tabelle vorbei an Beeskow (25 Punkte) auf den zehnten Rang (26) und verschaffte sich so etwas Luft im Abstiegskampf der Fußball-Landesklasse Ost.

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Vor 52 Zuschauern auf dem Sportplatz Am Luch dauerte es einige Minuten, ehe die Hausherren die Initiative auf dem Feld übernahmen und sich auch erste Möglichkeiten herausspielten. Eine davon nutzte Kapitän Michel Käfert zur 1:0-Führung nach 22 Spielminuten aus. „Leider konnten wir uns nicht lange an diesem schön herausgespielten Treffer erfreuen, da wir postwendend im Gegenzug den Ausgleich kassierten“, ärgerte sich Rosenberg über den Gegentreffer, den Silvio Lehmann bereits rund 60 Sekunden später markierte.

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„Bis zur Pause konnten wir die Partie dann endgültig zu unseren Gunsten entscheiden, da wir noch drei eigene Treffer erzielten“, konstatierte der SGN-Coach weiter. Den Anfang machte Thomas Penka, der nach einer halben Stunde den alten Abstand wiederherstellte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff des gut pfeifenden Schiedsrichters Nico Läufer belohnte sich Florian Lindner für eine gute Leistung auf der linken Außenbahn. Binnen von 120 Sekunden gelangen dem Mittelfeldspieler zwei schöne Tore zum 4:1-Pausenstand (42., 44.).

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Fabian Keitsch pariert einen Strafstoß

Nach dem Seitenwechsel hatte Lindner sogar sein drittes Tor auf dem Fuß, doch seinen Abschluss von der Strafraumgrenze lenkte der Preußen-Keeper noch mit den Fingerspitzen und letzter Kraft gerade so um den Pfosten. Als Beeskow mehr Druck auf das SGN-Tor ausübte, erwies sich Schlussmann Fabian Keitsch als starker Rückhalt, als er einen viel zu zentral geschossenen Strafstoß von Sebastian Gotschall parierte (58.). „Mit der sicheren Führung im Rücken hat die Konzentration ein wenig bei meinem Team nachgelassen, sodass die Gäste mehr Spielanteile im zweiten Durchgang hatten. Wir konnten da leider nicht an die gute Leistung der ersten 45 Minuten anknüpfen“, sagte Rosenberg.

„Nach dem gehaltenen Elfmeter von Fabian Keitsch waren dann auch die Messen gesungen. Zwei, drei Möglichkeiten hatten wir im zweiten Durchgang selbst – kamen aber nicht mehr zum Torerfolg. Insgesamt geht der Sieg aus meiner Sicht absolut in Ordnung. Über die Höhe wird man sicherlich streiten können. Dass wir am Ende etwas besser als Beeskow waren, darüber sicherlich nicht“, sagte er weiter. Am 23. Spieltag muss die SG Niederlehme Richtung Osten reisen. Am Sonnabend, dem 30. April, wird um 15 Uhr die Begegnung beim Müllroser SV angepfiffen.

SG Niederlehme: Keitsch, Pagenkopf, Schnetka (50. Stothut), Wrona, Hentschel (72. Paschke), Käfert, Penka (72. Haupt), Kringel, Schüler (62. Bünger), Vogel, Lindner.