06. August 2020 / 08:31 Uhr

Rad-Profi Jakobsen nach Horror-Crash stabil: Teamchef fordert "Gefängnis" für Unfall-Verursacher

Rad-Profi Jakobsen nach Horror-Crash stabil: Teamchef fordert "Gefängnis" für Unfall-Verursacher

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fabio Jakobsen (links oben) befindet sich nach dem schweren Crash bei der Polen-Rundfahrt in einem stabilen Zustand. Sein Teamchef Patrick Lefevere fordert harte Konsequenzen für den vermeintlichen Verursacher Dylan van Groenewegen.
Fabio Jakobsen (links oben) befindet sich nach dem schweren Crash bei der Polen-Rundfahrt in einem stabilen Zustand. Sein Teamchef Patrick Lefevere fordert harte Konsequenzen für den vermeintlichen Verursacher Dylan van Groenewegen. © (c) AP
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Sein Unfall schockte die Radsport-Welt: Fabio Jakobsen befindet sich nach seinem Horror-Crash bei der Polen-Rundfahrt nach Angaben des Renndirektors Czeslaw Lang in einem stabilen Zustand. Sein Teamchef Patrick Lefevere forderte in einer ersten Reaktion eine Gefängnisstrafe für Dylan Groenewegen, der ihn abgedrängt hatte.

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Der bei der Polen-Rundfahrt schwer gestürzte niederländische Radprofi Fabio Jakobsen befindet sich nach Angaben des Renndirektors in einem ernsten, aber stabilen Zustand. "Nachdem wir den Sturz gesehen haben, haben wir das Schlimmste befürchtet, aber jetzt wissen wir, dass die Situation ernst, aber stabil ist", wurde Czeslaw Lang nach einem Besuch im Krankenhaus in einer Mitteilung der Organisatoren zitiert. "Nachdem ich mit dem Krankenhausdirektor gesprochen habe, bin ich etwas erleichtert."

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Nach Angaben von Jakobsens Team Deceuninck-Quick Step seien bei ersten Untersuchungen keine Verletzungen im Gehirn oder an der Wirbelsäule festgestellt worden. Aufgrund der Schwere seiner zahlreichen Verletzungen befinde sich der 23-Jährige jedoch im künstlichen Koma und müsse in den kommenden Tagen intensiv beobachtet werden, hieß es in einer Mitteilung des Rennstalls.

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Jakobsen-Teamchef: "Das war ein krimineller Akt von Groenewegen"

Jakobsen war am Mittwoch bei der Polen-Rundfahrt im Zielsprint bei hoher Geschwindigkeit direkt in die Absperrgitter gekracht und reglos liegengeblieben. Der 23-Jährige war von seinem Landsmann Dylan Groenewegen abgedrängt worden. Der bei dem Unfall ebenfalls schwer am Kopf verletzte Mitarbeiter sei wieder bei Bewusstsein und ebenfalls in einem "stabilen Zustand", teilten die Renn-Organisatoren mit.

In einer ersten Reaktion forderte Patrick Lefevere, der Teamchef von Jakobsen bei Deceuninck-Quick-Step, eine Gefängnisstrafe für den Übeltäter Groenewegen. "Das war ein krimineller Akt von Groenewegen. Er gehört dafür in den Knast, dafür würde ich vor Gericht ziehen", schrieb der Belgier bei Twitter.