20. Mai 2019 / 08:59 Uhr

Fakten, Zahlen, Saisonverlauf: Was beim VfL Wolfsburg besser wurde!

Fakten, Zahlen, Saisonverlauf: Was beim VfL Wolfsburg besser wurde!

Matthias Soiné
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Der VfL Wolfsburg beendete die Saison auf Platz sechs
Der VfL Wolfsburg beendete die Saison auf Platz sechs © dpa
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Die Saison 2018/19 des VfL Wolfsburg in Zahlen: Fast alles war besser als im Spieljahr zuvor – und manches ist sogar in Wolfsburgs Bundesliga-Geschichte herausragend.

Ein Blick auf die beiden Tabellenkurven sagt eigentlich schon alles: Diese und die vergangene Saison des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg – das ist kein Vergleich! Platz elf war 2017/18 das Highlight, Rang zwölf im gerade abgelaufenen Spieljahr dagegen der Tiefpunkt. 2018 musste der VfL als 16. in die Relegation, jetzt geht’s als Sechster in die Europa League. „Das war im Sommer so nicht zu erwarten. Aber wir sind als Klub stabil geblieben und haben einen Endspurt hingelegt, mit dem wir die Hinserie extrem positiv beendet haben“, beschreibt Manager Jörg Schmadtke den Saisonverlauf.

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Der Saisonverlauf des VfL, darunter zum Vergleich die Vorsaison
Der Saisonverlauf des VfL, darunter zum Vergleich die Vorsaison © apa

Schmadtke weiter:  „Es ist uns glücklicherweise gelungen, das mit in die zweite Saisonhälfte zu nehmen. Obwohl der Start dann nicht so gut war, haben wir das Miteinander und dass wir Dinge erreichen wollen, hinüber gerettet durch das Jahr. Deswegen sind wir am Ende Sechster geworden und sind darüber total happy.“ Überhaupt war fast alles besser als in der Vorsaison – manches ist sogar in Wolfsburgs Bundesliga-Geschichte herausragend, wie die Statistik-Experten von Opta aufzeigen.

VfL Wolfsburg: Die Top-Fakten der Saison 2018/19

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VfL Wolfsburg: Die Zahlen ©

VW-Chef Diess lobt: Zurück in den Herzen der Fans

Der VfL hat eine starke Saison gespielt und mit dem Einzug in die Europa League gekrönt – das kam auch bei Eigner VW gut an. „Mit der gesamten Volkswagen-Mannschaft freue ich mich, dass der Verein wieder auf die europäische Fußball-Landkarte zurückgekehrt ist“, so VW-Chef Herbert Diess. „Das verdanken wir einem hervorragenden Kader mit großartigen Spielern, die sich durch ihre Geschlossenheit und ihren sportlichen Ehrgeiz zurück in die Herzen der Fans gespielt haben.“ Bernd Osterloh, VW-Betriebsratsvorsitzender und Mitglied des VfL-Aufsichtsrats, befand: „Das 8:1 im letzten Spiel war Werbung für den Fußball und ich hoffe auf mehr Fans in der neuen Saison. Das haben wir auch Bruno Labbadia zu verdanken, der hier in Wolfsburg einen guten Job gemacht hat.“

Ralf Brandstätter, als COO für das Tagesgeschäft der Marke Volkswagen zuständig, freut sich: „Dieser VfL macht wieder richtig Spaß! Das perfekte Ende einer erfolgreichen Saison hat nicht nur mich am Samstag in der Volkswagen-Arena begeistert. Das gesamte Auftreten der Mannschaft war nicht zu vergleichen mit dem in den Vorjahren!“

Fünf Spiele, in denen der VfL Wolfsburg sein Ticket für Europa buchte

25. August: Was für ein Saisonstart! Durch den Sieg gegen den Vize-Meister (zu dem Zeitpunkt wusste man noch nicht, welch unterirdische Saison S04 spielen würde) lässt der letztjährige Relegations-Teilnehmer gleich mal aufhorchen. Zumal der Siegtreffer von Daniel Ginczek in der Nachspielzeit Gefühle freisetzte, die man so beim VfL lange nicht mehr gekannt hatte. Zur Galerie
25. August: Was für ein Saisonstart! Durch den Sieg gegen den Vize-Meister (zu dem Zeitpunkt wusste man noch nicht, welch unterirdische Saison S04 spielen würde) lässt der letztjährige Relegations-Teilnehmer gleich mal aufhorchen. Zumal der Siegtreffer von Daniel Ginczek in der Nachspielzeit Gefühle freisetzte, die man so beim VfL lange nicht mehr gekannt hatte. ©
AZ/WAZ-Sportchef Andreas Pahlmann und Lenny Nero vom Wölfe Radio Arena live über das 8:1 und die VfL-Saison
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Und noch ein Fakt: Bruno Labbaida stand am Samstag zum letzten Mal als VfL-Coach an der Seitenlinie. 2018 rettete er die Wolfsburger über die Relegation und holte in 45 BL-Spielen im Schnitt 1.42 Punkte – mehr schaffte zuletzt zuletzt Dieter Hecking von 2012 bis 2016 (1.62).