19. September 2016 / 16:50 Uhr

Falkenseer gewinnen Derby in Brieselang durch ein Elfmetertor

Falkenseer gewinnen Derby in Brieselang durch ein Elfmetertor

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
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Kreisoberliga Havelland: Erste Saisonniederlage für SV Dallgow 47 – Eintracht Friesack gibt die Rote Laterne ab.

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Grün-Weiss Brieselang II – Blau-Gelb Falkensee 0:1 (0:0). Tore: 0:1 Viehbak (78., Foulstrafstoß). Zuschauer: 50. Es war ein ausgeglichenes Derby. „Über die gesamte Spielzeit gesehen waren wie die etwas bessere Mannschaft und haben deshalb meiner Meinung verdient gewonnen“, sagte Blau-Gelb-Trainer Stefan Küchler. Das einzige Tor fiel durch einen verwandelten Foulstrafstoß des eingewechselten Mirco Viehbak. Der Elfmeter resultierte aus einem völlig unnötigen Bodycheck von Brieselangs Torwart René Geßler an Benjamin Baur im Strafraum, obwohl der Ball fast schon im Aus war. Kurz vorher hatte Viehbak mit einem Freistoß den Pfosten getroffen. „Wir haben es mit einer sehr guten Leistung in der Abwehr geschafft, die Brieselanger von unserem Tor fern zu halten“, meinte Küchler.

Grün-Weiß Golm – Juventas Crew Alpha 3:1 (2:0). Tore: 1:0, 2:0 Vogel (6., 31.), 3:0 Wäschke (61.), 3:1 Ullmann (73.). Zuschauer: 50. Die Golmer bestimmten zunächst das Spiel und führten mit einer 3:0-Führung eine Vorentscheidung herbei. Danach wurden die Gastgeber nachlässig und verloren etwas den Faden. So kamen die Gäste noch zur Resultatsverkürzung. „Zum Schluss gab es Chancen auf beiden Seiten, aber unser Sieg ist nicht mehr in Gefahr geraten“, sagte Golms Trainer Heino Schüler.

Borussia Belzig – RSV Eintracht 1949 II 1:3 (1:2). Tore: 0:1 Krause (9.), 1:1 Krüger (20.), 1:2 Stanley Kranz (32.),1:3 Steven Kranz (62.). Zuschauer: 55. In dem Duell zweier ambitionierter Teams erwischte die RSV-Reserve den besseren Start. Die 1:0-Führung der Gäste glichen die Belziger aber recht schnell aus. Danach entwickelte ein ansehnliches und schnelles Spiel mit leichten Vorteilen für die Gäste. Zwei Tore der Kranz-Brüder brachten der RSV-Reserve im weiteren Verlauf den Sieg.

SV Dallgow 47 – SV Roskow 0:1 (0:0). Tor: 0:1 Heppner (71.). Zuschauer: 51. Die Dallgower waren zwar über weite Strecken spielbestimmend, agierten aber insgesamt recht ungefährlich. Die Gastgeber verloren im Vorwärtsgang leichtfertig die Bälle, so dass die Roskower immer selbstbewusster auftraten. Vor allem über ihre schnellen Außen waren die Gäste immer wieder gefährlich. Nicht unverdient erzielte deshalb letztlich Fabian Heppner in seinem Pflichtspieldebüt nach Vorarbeit von Robin Zeuch das Siegtor für die Roskower. In der Schlussphase warfen die Dallgower nochmal alles nach vorn, bissen sich aber an der gegnerischen Abwehr und dem starken Schlussmann Daniel Wessel die Zähne aus.

Alemania Fohrde – SV Ruhlsdorf 3:3 (2:0). Tore: 1:0 Kroop (14.), 2:0 Schütze (29.), 3:0 Ebeling (47.), 3:1 Mehlhose (52.), 3:2, 3:3 Netzler (54., 73.). Zuschauer: 70. Als kurz nach der Pause das 3:0 für Fohrde fiel, schien das Spiel entschieden zu sein. Die Alemania-Elf hätte zu diesem Zeitpunkt auch schon höher führen können. „Nach dem 0:3 haben wir umgestellt und es hat funktioniert. Der Anschlusstreffer war die Initialzündung bei uns“, sagte Ruhlsdorfs Trainer Jens Hempel. „Wir haben den Gegner dann mit individuellen Fehlern aufgebaut“, sagte Fohrdes Trainer Richard Rose. Ruhlsdorf schaffte den Ausgleich und danach besaßen in einem offenen Schlagabtausch beide Mannschaften noch Möglichkeiten, um zum Sieg zu kommen. Am Ende war es ein gerechtes Unentschieden.

Werderaner FC II – Empor Schenkenberg 4:4 (2:1). Tore: 0:1 Strehlau (10.), 1:1, 2:1 Klawun (37., 45.), 2:2 Polei (49.), 3:2 Krukow (67.), 3:3 Preissler (76.), 3:4 Rebesky (89.), 4:4 Arndt (90.+4). Rot: Bernhardt (86./Werderaner FC II). Zuschauer: 85. Ein zuschauerfreundliches Spiel mit acht Toren wurde den Fans in Werder geboten, wo es zur Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes und des Vereinsheimes ein kleines Volksfest gab. Die Gäste aus Schenkenberg hatten knapp 40 Minuten alles im Griff, gerieten aber zur Pause noch mit 1:2 in Rückstand. Mit ihren kämpferischen Tugenden machten die Gäste in Hälfte zwei zweimal den Rückstand wett und zogen nach einer glatt roten Karte für die Gastgeber kurz vor Schluss mit 4:3 nach vorn. In der fünfminütigen Nachspielzeit gelang der Werderaner Reserve nach einem Eckball noch der Ausgleich. Nach einem Spiel auf Augenhöhe sprachen beide Seiten von einer gerechten Punkteteilung.

Eintracht Friesack – Eintracht Glindow 1:1 (0:1). Tore: 0:1 Kovacs (19.), 1:1 F. Wohlgethan (72., Foulstrafstoß). – Zuschauer: 38. In der ersten Halbzeit gingen die Glindower mit einem Freistoßtor in Führung. Gästetrainer Edgar Hecht meinte, dass die Partie zur Pause zu Gunsten seiner Mannschaft hätte entschieden sein müssen. „Wir sind zu fahrlässig mit den Chancen umgegangen“, sagt er. Nach dem Wechsel zeigte Friesack Moral und drückte vehement auf den Ausgleich. Dieser gelang dann auch per Elfmeter. Für die Gastgeber war sogar noch mehr drin, doch letztlich blieb es beim Unentschieden. „Wir haben in der zweiten Hälfte nicht mehr das notwendige Engagement gezeigt“, so Hecht.

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