06. Juni 2016 / 10:14 Uhr

Falkenseer sichern vorzeitig die Klasse

Falkenseer sichern vorzeitig die Klasse

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Daniel Hempel (M.) erzielt in dieser Szene das 2:1 für die Falkenseer gegen den RSV Eintracht 1949.
Daniel Hempel (M.) erzielt in dieser Szene das 2:1 für die Falkenseer gegen den RSV Eintracht 1949. © Tanja M. Marotzke
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Brandenburgliga: Finkenkrug bezwingt im letzten Saison-Heimspiel den Tabellenletzten vom RSV Eintracht 1949 mit 3:1.

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Nach der schwierigsten Saison der vergangenen Jahre haben die Brandenburgliga-Kicker vom SV Falkensee-Finkenkrug einen Spieltag vor Ultimo ihr Ziel Klassenerhalt erreicht. Die Elf des Trainerduos Silvio Koos und Andreas Schiemann setzte sich am Sonnabend auf dem heimischen Platz an der Finkenkruger Leistikowstraße gegen das Schlusslicht und feststehenden Absteiger vom RSV Eintracht 1949 mit 3:1 (2:1) durch und verbesserte sich mit 35 Punkten auf den zehnten Tabellenplatz. Die Falkenseer blieben zum fünften Mal hintereinander in einem Heimspiel unbezwungen (drei Siege, zwei Unentschieden) und können am letzten Spieltag auswärts bei Preussen Eberswalde höchstens noch auf den zwölften Rang zurückfallen.

Die Gastgeber trafen bei Gluthitze vor 121 Zuschauern auf einen unbekümmert aufspielenden Gegner aus Stahnsdorf, der sich nicht wie ein bereits feststehender Absteiger präsentierte. Die sehr junge Gästemannschaft ließ sich auch durch den frühen Rückstand nach einem von Mohamed Franck verwandelten Elfmeter (8.) – Christopher Schulze wurde von Patryk Manczyk von den Beinen geholt – nicht beeindrucken und spielte munter weiter nach vorn. Den schön herausgespielten Ausgleich durch Vlad Postovaru (23.) beantworteten die Falkenseer aber schnell mit der erneuten Führung. Daniel Hempel wurde gut auf der linken Seite freigespielt, lief seinem Gegenspieler davon und lupfte den Ball über RSV-Torwart Niclas Schulze zum 2:1 ins Netz. Kurz vor der Pause tauchte Schulze allein vor dem Gästekeeper auf, schoss ihn aber aus Nahdistanz an.

Auch im zweiten Durchgang gaben sich die Eintracht-Kicker längst nicht geschlagen. Nach einem unmotivierten Querpass in der Falkenseer Defensive musste FF-Keeper Stefan Demuth den Vorsprung gegen den frei stehenden Julian Rauch retten (54.). Nach der Trinkpause in Hälfte zwei schoss RSV-Spieler Wirlei Ferreira Junior den Ball aus spitzem Winkel knapp am Tor vorbei (68.).

Das 3:1 des eingewechselten Mohamed El-Gindawi (72.), der nach einem Lattenkopfball von Fabian Rübekohl abstaubte, war die Entscheidung und versetzte die Falkenseer Mannschaft und deren Fans trotz der Gluthitze bei Freibier in Feierlaune.

„Viele unserer vergangenen Spiele sind so abgelaufen. Wir waren optisch nicht das schlechtere Team, haben aber blöde Gegentore kassiert. So kann man den Elfmeter zum 0:1 zwar geben, hätte es aber nicht tun müssen“, meinte RSV-Coach Frank Schwager. Der Vater des ehemaligen Falkenseer Spielers Kim Schwager wird die Eintracht- Mannschaft auch in der nächsten Saison in der Landesliga trainieren wird. „Wir haben das sehr schwierige Jahr gut beendet. Die Mannschaft hat immer an sich geglaubt und die Spieler haben in der schweren Phase gut zusammen gestanden“, sagte Trainer Silvio Koos, der von seinem schwierigsten halben Jahr bei dem Falkenseer Verein sprach.

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