21. September 2014 / 15:26 Uhr

Falkenseer vom Glück verlassen

Falkenseer vom Glück verlassen

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Im Spiel nach vorn fehlten den Falkenseern - rechts Fabian Rübekohl - gegen den MSV Neuruppin die zündenden Ideen.
Im Spiel nach vorn fehlten den Falkenseern - rechts Fabian Rübekohl - gegen den MSV Neuruppin die zündenden Ideen. © Konrad Radon
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Brandenburgliga: Rohde-Elf unterliegt dem MSV Neuruppin trotz Feldvorteilen mit 0:1.

Falkensee‒ Dass es die Kicker vom SV Falkensee-Finkenkrug in dieser Saison in der Brandenburgliga schwerer haben würden, hat deren Trainer Frank Rohde nicht nur einmal betont. Er sah sich am Freitagabend nach dem 0:1 (0:1) im Heimspiel gegen die bislang noch ungeschlagenen Gäste vom MSV Neuruppin bestätigt. Nach der Niederlage rutschten die Falkenseer in der Tabelle mit weiterhin vier Punkten auf den 13. Platz ab.

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In der vorigen Saison hatte MSV-Trainer Dietmar Bletsch beim Auswärtsspiel in Falkensee noch mit dem fehlenden Glück gehadert. Da waren die Neuruppiner die bessere Mannschaft, mussten aber mit einer Niederlage die Heimreise antreten. "Diesmal war es genau umgekehrt. Wir hatten das Glück auf unserer Seite. Das ist mir aber letztlich egal", meinte Bletsch und trat mit drei Punkten im Gepäck mit seinem Team die Heimreise an.

Die entscheidende Szene gab es bereits in der 13. Minute. Nach einer Flanke von rechts stehen in der Mitte drei Neuruppiner Spieler relativ frei. Der erste Versuch wurde von den Falkenseern noch abgeblockt. Der Ball kam aber zu Steven Koop, dessen Schuss aus 14 Metern noch abgefälscht unter Keeper Stefan Demuth ins Netz ging. Mehrere Falkenseer Spieler sagten hinterher, der Torschütze habe den Ball mit der Hand gestoppt. Doch der aus Gastgebersicht schwache Schiedsrichter Pascal Reisner (Eisenhüttenstadt) zeigte keinerlei Reaktion.

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"Die bessere Mannschaft hat diesmal verloren. Entscheidend war, dass wir kein Tor gemacht haben, obwohl Chancen dafür vorhanden waren", meinte der Falkenseer Trainer Frank Rohde hinterher. So traf Dennis Vogler in guter Position den Ball nicht richtig (20.), einen Volleyversuch von Özkan Yilmaz (27.) lenkte MSV-Keeper Fraufarth mit guter Parade zur Ecke. In der 65. Minute verpasste der eingewechselte Patrick Lenz am langen Pfosten freistehend eine Großchance. Auch die Freistöße in Strafraumnähe von Fatih Altundag kamen diesmal nicht so gut. Auf der anderen Seite rettete Thomas Gellner kurz vor dem einschussbereiten Marcel Weckwerth (42.). In der Nachspielzeit traf schließlich noch Martin Dombrowski nur die Latte.

In der 85. Minute sah Altundag wegen Beleidigung eines Neuruppuiner Spielers die rote Karte. Die vorherige Beleidigung des Gästeakteurs an dem Falkenseer hatte der Schiri nicht gehört.