26. August 2019 / 19:19 Uhr

Familie gründen, Kind bekommen: DFB-Kapitänin Popp denkt an Karriere-Ende 2022

Familie gründen, Kind bekommen: DFB-Kapitänin Popp denkt an Karriere-Ende 2022

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Alexandra Popp ist Kapitänin des VfL und des Nationalteams
Alexandra Popp ist Kapitänin des VfL und des Nationalteams © Roland Hermstein
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Alexandra Popp verlängerte im vergangenen Oktober ihren Vertrag beim VfL Wolfsburg bis 2022. Danach könnte Schluss sein. Das sei, so verriet die Nationalmannschaftskapitänin in einem Interview, "der grobe Plan".

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Alexandra Popp, Kapitänin des VfL Wolfsburg und der DFB-Frauen, denkt ans Aufhören – 2022. So lange läuft ihr aktueller Vertrag beim deutschen Meister. „Der grobe Plan ist, dass ich dann eine Familie gründen und ein Kind bekommen möchte“, so die 28-Jährige in einem Kicker-Interview: „Damit will ich nicht mehr zu lange warten. Aber bis 2022 spiele ich noch weiter beim VfL.“ Popp, die am Sonntag beim 6:1-Sieg der VfL-Frauen in Duisburg zwei Tore erzielt hatte, will dabei auch auf ihren Körper hören: "Ich hatte in den vergangenen Jahren ja auch die eine oder andere Verletzung."

Mit den Spielen am Samstag in Kassel gegen Montenegro und drei Tage später in der Ukraine startet für Popp und die deutsche Nationalmannschaft die Qualifikation für die EM 2021 in England. Dabei geht es auch um Wiedergutmachung für die enttäuschende WM in diesem Jahr, bei der für das DFB-Team im Viertelfinale Schluss war. „Ich erwarte, dass wir nach den Erfahrungen in Frankreich nun eine Reaktion zeigen“, so Popp, „wir als Mannschaft, aber auch das Trainerteam.“ Ihre Lehre als Kapitänin: „Vielleicht hätte ich in der einen oder anderen Situation mehr den Mund aufmachen können, habe es nicht getan, weil ich nicht wusste, wie die anderen Spielerinnen damit umgehen können.“

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Sie selbst habe versucht, Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg auf Probleme im Team hinzuweisen, "weil ich auch hin und wieder gemerkt habe, dass es in der Mannschaft nicht immer harmoniert hat und die ein oder andere mit ihrer Position im Team nicht so zufrieden war."

Popp war zur Saison 2012/13 vom FCR Duisburg nach Wolfsburg gekommen. Mit dem Triple-Triumph 2013, der doppelten Titelverteidigung in der Folgesaison, den jüngsten drei Double-Gewinnen sowie zwei weiteren Erfolgen im DFB-Pokal hat die zweifache „Fußballerin des Jahres“ (2014 und 2016) bei allen Titelgewinnen der Wolfsburgerinnen mitgewirkt. Seit diesem Jahr ist sie Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft und seit dieser Saison auch eine von drei Spielführerinnen des VfL.

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