30. März 2022 / 12:10 Uhr

Platzsturm und Randale: Gewalttätige Fan-Ausschreitungen in Nigeria nach verpasster WM-Teilnahme

Platzsturm und Randale: Gewalttätige Fan-Ausschreitungen in Nigeria nach verpasster WM-Teilnahme

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ghanas Spieler rennen nach dem Match vom Spielfeld, nachdem es von Zuschauern gestürmt wurde.
Ghanas Spieler rennen nach dem Match vom Spielfeld, nachdem es von Zuschauern gestürmt wurde. © dpa
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Nigeria verpasste nach einer umkämpften Partie gegen Ghana die Qualifikation zur WM 2022 in Katar. Nach dem Abpfiff spielten sich im Stadion unschöne Szenen ab: Fans stürmten den Platz und randalierten.

Nach dem Aus der nigerianischen Nationalmannschaft im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen den Nachbarn Ghana ist es zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Auf Fernsehbildern und Videos in den Sozialen Netzwerken ist zu sehen, wie wütende Fans nach dem 1:1 am Dienstagabend das Spielfeld des Stadions in Nigerias Hauptstadt Abuja stürmten. Die Randalierer warfen Gegenstände auf das Spielfeld, zerstörten Sitzbänke und zerrissen Tornetze sowie Werbebanner. Die Sicherheitskräfte versuchten die Lage mit Tränengas unter Kontrolle zu bringen. Nigerias Fußballverband äußerte sich zunächst nicht zu den Ausschreitungen.

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Nach dem 0:0 im Hinspiel schaffte Ghana mit St. Paulis Star Daniel-Kofi Kyereh aufgrund der Auswärtstorregel die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Katar (21. November bis 18. Dezember). Die Super Eagles sind dagegen erstmals seit der WM 2006 in Deutschland nicht dabei.

In der afrikanischen WM-Qualifikation hat sich am Dienstag auch Bayern-Stürmer Eric-Maxim Choupou-Mouting mit seinem Heimatland Kamerun per Last-Minute-Tor gegen Algerien um Gladbachs Linksverteidiger Ramy Bensebaini durchgesetzt. Damit setzt es für Algerien nach dem Gruppen-Aus beim Afrika-Cup nun die nächste Enttäuschung. Auch Ägypten mit Superstar Mohamed Salah verpasst endgültig die WM. Wie beim Afrika-Cup verlor man im Elfmeterschießen gegen Sadio Mané und den Senegal.