21. Mai 2021 / 11:57 Uhr

Fan-Rückkehr zum Saisonfinale: In diesen Bundesliga-Stadien wird vor Zuschauern gespielt 

Fan-Rückkehr zum Saisonfinale: In diesen Bundesliga-Stadien wird vor Zuschauern gespielt 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
In München (von links), Berlin und Bremen sind wieder Zuschauer auf den Rängen.
In München (von links), Berlin und Bremen sind wieder Zuschauer auf den Rängen. © Getty Images (Montage)
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Nach knapp sieben Monaten "Geisterspiele" kommen die Fans in abgespeckter Form zum Saisonfinale 2020/21 in die Stadien zurück. Zumindest in drei Bundesliga-Städten darf vor Publikum gespielt werden. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick, in welche Arenen ein Hauch von Normalität zurückkehren wird.

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Knapp sieben Monate sind vergangen, als letztmalig ein Bundesliga-Spiel vor Zuschauern ausgetragen wurde. Am 25. Oktober 2020 wohnten 4519 Fans der Begegnung zwischen dem VfL Wolfsburg und Arminia Bielefeld bei. In den Genuss eines ausverkauften Stadions kamen die Fans zuletzt vor über einem Jahr: Den 2:0-Sieg des FC Bayern gegen den FC Augsburg am 8. März 2020 verfolgten 75.000 Anhänger in der Allianz Arena. Pünktlich zum Saisonfinale 2020/21 erscheint zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer am Fußball-Firmament. In drei Bundesliga-Stadien am Samstag (15.30 Uhr/Sky) darf an diesem Wochenende vor Publikum gespielt werden.

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Das Ost-Duell zwischen Union Berlin und RB Leipzig am 34. Spieltag dürfen 2000 Personen live an der Alten Försterei verfolgen, während die Meisterehrung des FC Bayern gegen Augsburg vor immerhin 250 Fans stattfinden soll. Auch Werder Bremen bekommt im Kampf um den Klassenerhalt im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach Unterstützung - zwar nicht von den eingefleischten Fans in der Kurve, aber immerhin von 100 Vereinsmitarbeitern vor Ort.

BVB-Boss Watzke rechnet in der kommenden Saison fest mit Fans

Auch wenn diese Zuschauerzahlen im Vergleich zu den hohen Kapazitäten der Fußball-Arenen gering sein mögen, so kehrt zum Saisonabschluss zumindest ein Hauch von Normalität in die Beletage zurück. Dass die Partien in Nordrhein-Westfalen, Borussia Dortmund gegen Bayer Leverkusen und 1. FC Köln gegen den FC Schalke 04, ohne Publikum ausgetragen werden, liegt an den immer noch zu hohen Inzidenzen im bevölkerungsreichsten Bundesland.



Dennoch ist das vereinzelte Zuschauer-Comeback in der Bundesliga auch für die West-Klubs ein gutes Zeichen, das mit Blick auf die Zukunft optimistisch stimmt. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke erklärte den Zeitungen der Funke Mediengruppe unter der Woche, dass er "in der kommenden Saison fest mit Fans im Stadion rechnet". Die Frage laute nur, wie viele kommen dürfen. "30 Prozent der Menschen sind einmal geimpft worden, die werden bis dahin die zweite Impfung auch haben. Diesen Leuten kann man nicht mehr alles verweigern. Sie müssen dann auch wieder Normalität erleben dürfen", betonte der Geschäftsführer der Schwarz-Gelben.

Drittligist Rostock vor 7500 Zuschauern - Zweitligist Kiel verzichtet auf Fan-Rückkehr

Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was in naher Zukunft möglich sein kann, liefert indes ein Drittliga-Spiel. Die Partie zwischen Hansa Rostock und dem VfB Lübeck am Samstag (13 Uhr) im Ostseestadion darf vor 7500 Zuschauern angepfiffen werden. Voraussetzung dafür sind anhaltend niedrige Inzidenzwerte unter einem Wert von 100. Da dies hier zutrifft, erteilte das Schweriner Kabinett am Dienstag seine Zustimmung für den Einlass von Publikum. Hingegen verzichtete Zweitligist Holstein Kiel freiwillig auf eine Fan-Rückkehr. Das wichtige Spiel gegen Darmstadt 98 (Sonntag, 13 Uhr) wird vor leeren Rängen stattfinden, der KSV Holstein laut Präsident Steffen Schneekloth "keine Bevorzugung gegenüber anderen Sportvereinen im Land erfahren möchte".