30. März 2021 / 06:52 Uhr

Fan-Rückkehr bei WM-Quali: Spiele in Israel, Holland, Georgien und Armenien vor Zuschauern - Türkei folgt

Fan-Rückkehr bei WM-Quali: Spiele in Israel, Holland, Georgien und Armenien vor Zuschauern - Türkei folgt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
In Amsterdam (links) verfolgen 5000 Zuschauer das Spiel zwischen Holland und Lettland live in der Arena. In Georgien (Mitte) dürfen sogar 16.000 Fans das Duell mit Spanien im Stadion sehen. Die Türkei folgt beim nächsten WM-Quali-Spiel mit 11.514 Besuchern.
In Amsterdam (links) verfolgen 5000 Zuschauer das Spiel zwischen Holland und Lettland live in der Arena. In Georgien (Mitte) dürfen sogar 16.000 Fans das Duell mit Spanien im Stadion sehen. Die Türkei folgt beim nächsten WM-Quali-Spiel mit 11.514 Besuchern. © IMAGO/Seskim Photo/Getty (Montage)
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Die ersten Nationalmannschaften spielen schon wieder vor Fans. Nach Israel, Holland, Georgien und Armenien plant jetzt auch die Türkei in der WM-Qualifikation mit Fans. Komplett ausgelastet werden die Stadien dabei aber nicht.

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Ungewohnte Bilder aus den Stadien in Europa. In der WM-Qualifikation dürfen in einigen Ländern Fans die Spiele live von den Tribünen aus verfolgen. Israel blickt dabei schon auf zwei Quali-Spiele vor Zuschauern zurück. Nach den Erfolgen der israelischen Impfkampagne durften in Tel-Aviv 5000 Zuschauer die Partien gegen Dänemark und Schottland im Bloomfield-Stadion sehen. Israel gilt als Impfvorreiter. Mittlerweile erhielt mehr als die Hälfte der 9,3 Millionen Einwohner beide schützenden Spritzen. Von der erwachsenen Bevölkerung sind mehr als 80 Prozent geimpft. Und so kam es neben geöffneten Restaurants und erlaubten Familientreffen zur Stadion-Rückkehr im Nahen Osten.

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Neben Israel durften auch in Holland die Fans zurück ins Stadion. Im Rahmen eines Modellversuchs waren beim 2:0-Heimsieg gegen Lettland in der Amsterdam Arena trotz des Corona-Lockdowns insgesamt 5000 Fans zugelassen. Das Duell gehört zu einer Testreihe von Veranstaltungen mit Publikum unter schärfsten Corona-Maßnahmen. So mussten alle Besucher zum Beispiel einen negativen Test vorweisen und sich fünf Tage nach dem Spiel erneut testen lassen. "Es war großartig, wieder vor Publikum zu spielen. Das letzte Mal habe ich das im Dezember mit Liverpool gemacht. Damals waren es nur 2000, jetzt 5000. Ich hoffe, es ist der Beginn der vollständigen Rückkehr der Fans ins Stadion", sagte Holland-Star Georginio Wijnaldum.

Georgien lässt 16.000 Fans ins Stadion

Während in Israel und Holland jeweils 5000 Zuschauer mit dabei sein konnten, waren die Zahlen in Armenien und Georgien noch höher. In der Stadt Jerewan durften die Hälfte der 14.403 Plätze beim Duell der deutschen Gruppengegner Armenien und Island (2:0) gefüllt werden. In Georgien lag die Auslastung zwar nur bei 30 Prozent, doch das Boris-Paitschadse-Nationalstadion in Tiflis bietet eine Kapazität von 54.549. Daher erlebten etwa 16.000 Fans das Gruppenspiel zwischen Georgien und Spanien (1:2) live in der Arena.

Bereits für kommenden Dienstag plant ein weiteres Land die Fan-Rückkehr. Trotz steigender Corona-Fallzahlen gab der türkische Fußballverband am Sonntag bekannt, dass beim WM-Quali-Spiel gegen Lettland insgesamt 15 Prozent der Plätze im Atatürk-Olympiastadion besetzt werden dürfen. Bei einer Gesamt-Kapazität von 76.761 Plätzen bedeutete das die Zulassung von 11.514 Zuschauern. Die Besucher müssen dabei einen bestimmten Code vorweisen, der zur Rückverfolgung der Infektionsketten dient.