21. September 2021 / 16:26 Uhr

Fan-Vorfälle im DFB-Pokal gegen Elversberg: Sportgericht verhängt Geldstrafe gegen Mainz 05

Fan-Vorfälle im DFB-Pokal gegen Elversberg: Sportgericht verhängt Geldstrafe gegen Mainz 05

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mainz 05 muss nach den Vorfällen beim DFB-Pokalspiel gegen Elversberg eine Geldstrafe zahlen.
Mainz 05 muss nach den Vorfällen beim DFB-Pokalspiel gegen Elversberg eine Geldstrafe zahlen. © IMAGO/Jan Huebner (Montage)
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Der FSV Mainz 05 muss wiederholt eine Geldstrafe zahlen. Nachdem das Team wegen Nichteinhaltung der Corona-Regeln im Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig sanktioniert worden war, wird der Klub nun aufgrund von Fan-Verfehlungen beim DFB-Pokalspiel gegen den SV Elversberg zur Kasse gebeten.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat gegen den Bundesligisten FSV Mainz 05 "wegen zweier Fälle eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger" eine Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro verhängt. Damit ahndete das Gremium am Dienstag Vorfälle beim DFB-Pokalspiel der Mainzer beim Viertligisten SV Elversberg (8:7 n.E.), als FSV-Fans mehrmals Flüssigkeiten auf Spieler des Heimvereins geschüttet und wiederholt teils gefüllte Getränkebecher auf das Spielfeld geworfen hatten. Der Bundesligist hat dem Urteil zugestimmt.

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Bereits zu Saisonbeginn war der Bundesliga-Klub mit einer Geldstrafe belegt worden, nachdem Spieler der Mainzer nach dem Sieg zum Liga-Auftakt gegen RB Leipzig (1:0) gegen die geltenden Corona-Maßnahmen verstoßen hatten. Der Verein musste eine Summe in Höhe von 15.000 Euro zahlen. Bis zu 5000 Euro konnten dabei für eine soziale Einrichtung im Bereich der Gesundheitsvorsorge gespendet werden.

Spieler der Mainzer waren nach dem überraschenden Erfolg gegen die favorisierten Leipziger zum Liga-Start in einen Fanblock gegangen, um sich feiern zu lassen. Die Regeln im von DFB und von der DFL entwickelten Hygienekonzept wurden damit verletzt. "Nach dem Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig am 15. August 2021 feierten zahlreiche Mainzer Spieler im Treppenaufgang der Tribüne ohne Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m und ohne Mund-Nasen-Schutz mit den Zuschauer*innen", führte der DFB das entsprechende Fehlverhalten in seiner Meldung aus.