25. November 2019 / 14:24 Uhr

Fan-Zoff nach Derby beim VfB: KSC-Anhänger kritisieren Polizei-Einsatz in Stuttgart

Fan-Zoff nach Derby beim VfB: KSC-Anhänger kritisieren Polizei-Einsatz in Stuttgart

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Polizisten überwachen die Eingänge zum Stuttgarter Stadion. Im Nachgang zum Derby gegen den Karlsruher SC kritisierten Gäste-Fans das Vorgehen der Einsatzkräfte.
Polizisten überwachen die Eingänge zum Stuttgarter Stadion. Im Nachgang zum Derby gegen den Karlsruher SC kritisierten Gäste-Fans das Vorgehen der Einsatzkräfte. © imago images/Sportfoto Rudel
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Ein Polizei-Einsatz beim Südwest-Derby der 2. Bundesliga zwischen dem VfB Stuttgart und dem Karlsruher SC sorgt für Ärger. Der Fan-Dachverband des KSC beschwerte sich nach dem 3:0-Erfolg des VfB massiv über das Vorgehen der Einsatzkräfte. Die Polizei hingegen wies die Vorwürfe zurück.

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Der Polizei-Einsatz rund um den brisanten Zweitliga-Derbysieg des VfB Stuttgart gegen den Karlsruher SC sorgt für Kritik und reichlich Diskussionen. Nach dem 3:0 der Schwaben bemängelte der Fan-Dachverband der badischen Gäste deutlich, dass sich die Polizei nicht an Absprachen gehalten habe. In einem offenen Brief schreiben die KSC-Supporters von einem „Vertrauensverlust“ und erhoben damit Vorwürfe, die die Polizei zurückwies.

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Am Spieltag hatten nach Polizei-Angaben 591 Fans der Karlsruher einen Platzverweis der Polizei bekommen. Tags zuvor war zunächst von rund 200 betroffenen Anhängern die Rede. „Wir verurteilen die katastrophale Kommunikation und Einsatztaktik der Polizeiführung“, teilten die Supporters mit und forderten „eine lückenlose Aufklärung“.

KSC-Fans kritisieren veränderte Polizeitaktik

Grund für die Platzverweise war nach Angaben der Beamten das Abbrennen von Pyrotechnik auf dem Weg vom Bahnhof in Untertürkheim zur Arena. Zudem seien Einsatzkräfte mit Pyrotechnik und Absperrmaterial beworfen worden.

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Die KSC-Fans kritisierten, dass Busse nicht wie ursprünglich abgesprochen direkt zum Stadion fahren durften, sondern auch nach Untertürkheim mussten. Die Polizei bezeichnete das veränderte Vorgehen als Standard. „Dass wir diese Taktik nicht mit jedem besprechen, ist doch selbstverständlich“, sagte Polizeisprecher Stephan Widmann.

Stadionallianzen sollen Anzahl der eingesetzten Polizeikräfte verringern

Auch das Abbrennen von Pyrotechnik durch VfB-Fans auf dem Weg ins Stadion werde nicht ohne Konsequenzen bleiben und soll Ermittlungen zur Folge haben. Anders als KSC-Fans hätten die Anhänger des VfB aber auf die Warnhinweise der Polizei gehört, sagte der Sprecher.

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Hinter dem Polizeieinsatz steckt das bundesweit einzigartige Sicherheitskonzept der Stadionallianzen. Im Vorfeld der Partie hatte die Polizei von 400 bis 600 Beamten im Einsatz gesprochen, am Sonntag waren den Angaben zufolge dann 700 Polizisten vor Ort. Fan-Vertreter kritisierten, dass die im Rahmen der Stadionallianzen getroffenen Absprachen nicht eingehalten worden seien. Ziel der Stadionallianzen ist mehr Sicherheit bei Fußballspielen und zugleich weniger unnötig eingesetzte Polizeikräfte.

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