06. März 2021 / 13:19 Uhr

Fanprojekt-Vorsitzender erneuert Kritik an Gladbach-Trainer Rose: "Können uns nicht mehr damit identifizieren"

Fanprojekt-Vorsitzender erneuert Kritik an Gladbach-Trainer Rose: "Können uns nicht mehr damit identifizieren"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hat bei vielen Fans in der Szene einen schweren Stand: Gladbach-Trainer Marco Rose.
Hat bei vielen Fans in der Szene einen schweren Stand: Gladbach-Trainer Marco Rose. © IMAGO/Sven Simon/FPMG Supporters Club (Montage)
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Gladbach-Trainer Marco Rose steht nach dem angekündigten Wechsel zum BVB am Ende der Saison bei vielen Fans in der Kritik. Dass es für den 44-Jährigen frühzeitig vorbei ist, fordert Thomas Ludwig, der Vorsitzende des Fanprojekts, jedoch nicht.

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Die Kritik der Fans an Borussia Mönchengladbachs Trainer Marco Rose wegen seines Abschieds im Sommer bleibt weiterhin bestehen, doch einen unmittelbaren Rauswurf fordert der Vorsitzende des Fanprojekt nicht. "Wir sagen nicht, dass Marco Rose sofort vom Hof gejagt werden muss. Um Gottes Willen, wir fordern keinen Spießrutenlauf und einen Aufstand", sagte Thomas Ludwig der Rheinischen Post (Samstag) vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen (15.30 Uhr/Sky).

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"Wir als Fanszene sagen nur, dass wir uns nicht mehr damit identifizieren können, dass Marco Rose bei uns auf der Bank sitzt", sagte der Vorsitzende des FPMG Supporters Club. Einen Bruch mit dem Verein schloss Ludwig aus. "Die Saison hat noch etwa 80 Tage, in der Zeit ist es schwierig, die Spiele mit Leidenschaft zu verfolgen, weil Marco Rose auf der Bank sitzt. Ich werde die Spiele auf jeden Fall nicht mehr mit Begeisterung verfolgen", sagte er. "Aber wenn die 80 Tage um sind, ist die Begeisterung für Borussia ungebrochen", erklärte Ludwig.

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Für Trainer Rose selbst kommt trotz der aktuellen Negativserie mit sechs sieglosen Spielen in Folge und seinem bekanntgegebenen Abschied im Sommer kein vorzeitiger Rückzug infrage. "Das ist für mich überhaupt kein Thema. Es hat sich nichts geändert am Verhältnis zu den Spielern. Ich habe die Überzeugung, dass die Dinge hier funktionieren", sagte der 44-Jährige vor der Partie gegen Leverkusen. Wichtig ist, die Nerven zu behalten und fleißig weiterzuarbeiten", so der Coach, der auch weiterhin die Rückendeckung von Sportdirektor Max Eberl genießt. "Ich bin überzeugt davon, dass Marco Rose der beste Trainer für uns ist bis zum Sommer. Da müssen uns die Leute mal vertrauen“, sagte dieser zuletzt.