22. September 2017 / 22:07 Uhr

Fantreffen bei Hannover 96: Stimmungsboykott bleibt ... nur anders

Fantreffen bei Hannover 96: Stimmungsboykott bleibt ... nur anders

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die Rufe sollen aufhören, die Spruchbänder werden wohl bleiben. Kind muss weg-Banner beim Heimspiel gegen den Hamburger SV.
Die Rufe sollen aufhören, die Spruchbänder werden wohl bleiben. "Kind muss weg"-Banner beim Heimspiel gegen den Hamburger SV. © imago/Team 2
Anzeige

Hannover 96 hat als Aufsteiger einen Superstart in die Bundesliga hingelegt ... und dennoch ist das Sportliche in der landesweiten Berichterstattung oft genug nur zweitrangig. Der Streit der aktiven Fanszene mit der Clubführung und zuletzt auch mit anderen 96-Fans beherrscht die Schlagzeilen. Das könnte sich ändern.

Anzeige

Anfeuerung wird es von der aktiven Fanszene auch im Heimspiel gegen den 1. FC Köln nicht geben. Freitagabend trafen sich etwa 500 Fans im Jugendzentrum „Camp Vahrenheide“. Es wurde verabredet, dass der Stimmungsboykott fortgesetzt wird, aber nicht mehr als Stimmungssabotage. Bei den Protesten gegen 96-Boss Martin Kind soll zudem auf „Kind muss weg“-Rufe verzichtet werden.

Die Fan-Proteste beim Spiel Hannover 96 gegen Schalke 04:

Vor dem Spiel wurden in der Nordkurve zahlreiche Transparente für den Erhalt der 50+1-Regel präsentiert.  Zur Galerie
Vor dem Spiel wurden in der Nordkurve zahlreiche Transparente für den Erhalt der 50+1-Regel präsentiert.  ©

Keine "Kind muss weg"-Rufe mehr

Geplant ist die Übergabe einer Unterschriftensammlung an den Clubchef. Zudem wollen sich die am Freitag Anwesenden vor dem Heimspiel von 96 gegen Eintracht Frankfurt (14. Oktober) erneut treffen.

Mehr Berichte und Fotos zu Hannover 96 findet Ihr unter diesem Link.

Das ist das Restprogramm von Hannover 96:

Samstag, 05. Mai, 15:30 Uhr: Hannover 96 - Hertha BSC. Zur Galerie
Samstag, 05. Mai, 15:30 Uhr: Hannover 96 - Hertha BSC. ©

Fanszene und Ultras hatten zudem den Spielern Gespräche vorgeschlagen. „Das ist für uns alle gut, wenn wir miteinander reden“, sagte Kapitän Philipp Tschauner.