16. Februar 2021 / 23:12 Uhr

Fast die Bayern geschlagen: Jetzt will Klos Ex-Klub Wolfsburg ärgern

Fast die Bayern geschlagen: Jetzt will Klos Ex-Klub Wolfsburg ärgern

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Münchens Bouna Sarr (l) und Bielefelds Fabian Klos kämpfen um den Ball.
Münchens Bouna Sarr (l) und Bielefelds Fabian Klos kämpfen um den Ball. © (c) AP-Pool
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Ausgerechnet vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg hat Arminia Bielefeld ein Riesen-Ausrufezeichen gesetzt, hatte den FC Bayern beim 3:3 in München am Rande eine Niederlage. Fabian Klos, ehemaliger Wolfsburger bei den Westfalen, fordert: "Wir dürfen nicht nachlassen!"

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2:0 und 3:1 vorn gelegen – Arminia Bielefeld war am Montagabend auf dem besten Weg, den Weltpokalsieger zu besiegen. Aber am Ende bekam der nächste VfL-Gegner seinen Vorsprung beim packenden 3:3 bei Bayern München nicht über die Zeit. Und dennoch wusste der Aufsteiger zu gefallen. So gut, dass Arminias Ex-Wolfsburger Fabian Klos das nun auch im Duell mit dem VfL am Freitag sehen möchte.

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„Das ist das, woran wir uns in den nächsten Wochen messen lassen müssen. Wenn wir es hier abliefern können, können wir es auch gegen andere Gegner. Wir dürfen nicht nachlassen. Das wird noch ein langer Weg“, sagte der Torjäger und Kapitän der Bielefelder bei DAZN mit Blick auf den Klassenerhalt.

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Die Arminia legte viel Leidenschaft in die Partie, lief 125 Kilometer und hatte den Rekordmeister am Rande einer Niederlage. „Ich bin absolut stolz auf die Mannschaft“, lobte Klos, der einst seine Karriere bei der SV Meinersen/Ahnsen/Päse aus dem Gifhorner Fußballkreis begann. Mit 19 war er zum MTV Gifhorn gewechselt, dann ging’s zum VfL. Zwischen 2009 und 2011 absolvierte er 65 Regionalliga-Spiele (22 Tore) für die Reserve der Wolfsburger, bevor der heute 33-Jährige zur Arminia wechselte, für die er in den höchsten drei deutschen Ligen 135 Mal traf.

Am Freitagabend geht’s für Klos und Co. nach dem Wahnsinns-3:3 wieder gegen ein Spitzenteam, im Hinspiel hatte der VfL beim 2:1 seinen ersten Saisonsieg einfahren können – nach Toren von Wout Weghorst und Maximilian Arnold. Letzterer denkt gern an die Bielefelder Alm zurück, weil er im April 2015 im Pokal-Halbfinale beim 4:0 des VfL auch getroffen hatte. Trifft er nun wieder? „Ich wehre mich nicht dagegen“, so Arnold, der betont: „Wir haben Respekt. Der ist durch den Bielefelder Achtungserfolg aber nicht mehr geworden.“