31. Juli 2020 / 17:36 Uhr

Fast wie früher: Auch Doppel sind wieder erlaubt

Fast wie früher: Auch Doppel sind wieder erlaubt

Ole Rottmann und Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Tischtennis-Doppel sind in Niedersachsen von der Verbandsliga abwärts wieder erlaubt. 
Tischtennis-Doppel sind in Niedersachsen von der Verbandsliga abwärts wieder erlaubt.  © Thomas Bork
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Dank der von der Landesregierung beschlossenen Lockerungen ist der Tischtennissport auf dem Weg zurück in die Normalität. Ab 1. September soll in den Ligen des Tischtennis-Verbandes Niedersachsen (TTVN, Verbandsliga abwärts) wieder um Punkte gekämpft werden.

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„Die Voraussetzungen für den Punktspielbetrieb wurden damit geschaffen“, sagt Dieter Benen, Vizepräsident Wettkampfsport des TTVN.

Angesichts der positiven Entwicklung beschloss der Verband, die Aussetzung des Einzelspielbetriebs aufzuheben. Nicht nur offizielle Meisterschaften, auch offene Turniere können demnach durchgeführt werden. Nach der aktuellen Verordnung Niedersachsens dürfen dabei – auf Turnieren wie im Punktspielbetrieb – auch wieder Doppel gespielt werden, wohinter zuletzt lange ein Fragezeichen stand. In diesem Fall ist die Teilnehmerzahl allerdings auf 30 zeitgleich in der Halle spielende Personen begrenzt, und es besteht eine Dokumentationspflicht.

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Ab Oberliga wird notfalls auf Doppel verzichtet

Noch etwas komplizierter gestaltet sich die Lage ab der Oberliga aufwärts, da dort Teams aus unterschiedlichen Bundesländern, in denen unter Umständen verschiedene Regeln gelten, in einer Staffel vertreten sein können. „Die Wettspielordnung wurde dahingehend geändert, dass auf Doppel notfalls verzichtet werden könnte“, sagt Kolja Rottmann, Spielleiter der Frauen-Bundesliga im Deutschen Tischtennis-Bund. Auf diese Option könnte man, zum Beispiel falls die Abstandsregeln wieder verschärft werden müssten, zurückgreifen.

Mitten in der Saison das Spielsystem zu wechseln, ist jedoch keine gute Idee. Daher sollen im Bedarfsfall zunächst Spielverlegungen unbürokratisch ermöglicht oder das Heimrecht getauscht werden können. Auch hierfür wurde im Regelwerk die Voraussetzung geschaffen.