16. Oktober 2020 / 10:51 Uhr

Faustino Blanco Fernandez besticht durch Sorglosigkeit und Kaltschnäuzigkeit

Faustino Blanco Fernandez besticht durch Sorglosigkeit und Kaltschnäuzigkeit

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Hintere Reihe von links: Steffen Uhl, Timon Biss, Thilo Schmidt, Faustino Fernandez, Moritz Kleemann, Tom-Leon Vollbracht, Mitte von links: Physio Angelina Forberger, Trainer Maik Hüttinger, Philip Popall, Marvin Tolksdorf, Henrik Harms, Tammo Busch, Benito Baumann, Andreas Adomeit, Betreuer Andreas Runge, Trainer Jürgen Muus, Untere Reihe von links: Marten Biss, Alexander Mischker, Leon Besold, Florian Hauschildt, Philipp Rüther, Marcel Siebelts, Liam Thielecke.
Hintere Reihe von links: Steffen Uhl, Timon Biss, Thilo Schmidt, Faustino Fernandez, Moritz Kleemann, Tom-Leon Vollbracht, Mitte von links: Physio Angelina Forberger, Trainer Maik Hüttinger, Philip Popall, Marvin Tolksdorf, Henrik Harms, Tammo Busch, Benito Baumann, Andreas Adomeit, Betreuer Andreas Runge, Trainer Jürgen Muus, Untere Reihe von links: Marten Biss, Alexander Mischker, Leon Besold, Florian Hauschildt, Philipp Rüther, Marcel Siebelts, Liam Thielecke. © hfr
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Ein deutliches Lebenszeichen zeigte der ASV Dersau in der Fußball-Verbandsliga Ost. Mit dem 6:3-Sieg am letzten Spieltag gegen den VfR Laboe sammelte der ASV nicht nur die ersten Saisonpunkte ein, sondern bewies auch Moral.

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Nach einer 3:1-Führung zur Pause konnte Laboe binnen zehn Minuten ausgleichen. Die Dersauer wankten und mussten sich bei ihrem A-Jugend-Torwart Simon Ehrk bedanken, dass die Partie nicht gekippt ist.

„Der Junge wurde ins kalte Wasser geschmissen und hat keine Nerven gezeigt. Simon hat mehrere Bälle aus kurzer Distanz gehalten und die ganze Mannschaft aufgebaut. Sonst wäre Laboe in Führung gegangen“, freut sich ASV-Trainer Jürgen Muus über den gelungenen Einstand seines Schützlings.

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„An dem Sieg hat sicher die ganze Mannschaft einen Anteil, aber mit seinen drei Toren war Faustino wohl der Mann des Tages. Drei Tore macht man nicht jeden Tag, obwohl er das gern wiederholen darf“, hebt der Coach seinen Angreifer Faustino Blanco Fernandez hervor. Vor allem die Entstehung der Treffer zeugt sowohl von Sorglosigkeit als auch von Kaltschnäuzigkeit. Bei seinem ersten Tor zum 1:0 (13.) stand der ASV-Akteur an der Grundlinie zwischen Fünf-Meter-Raum und Strafraumgrenze. Ein beinahe unmöglicher Schusswinkel. Doch Fernandez wagte einen Schlenzer ins lange Eck, der in den Maschen landete. Und beim dritten Treffer (5:3, 83.) hob er einen Kopfball aus spitzem Winkel über den Laboer Schlussmann hinweg ins Tor.

„Sicher, ein wenig Glück ist auch dabei. Aber darauf muss man erst Mal kommen. Und dann muss es auch noch klappen“, schildert Muus, dessen Team sich mit einem Sieg am Sonnabend im Heimspiel gegen den punktgleichen Kieler Ostuferclub Inter Türkspor II (Anstoß 15 Uhr) aus dem Tabellenkeller verabschieden kann.